Ökumenisches Heiligenlexikon

Domnina und ihre Töchter

Gedenktag katholisch: 14. April

Gedenktag orthodox: 4. Oktober

Name bedeutet: die Häusliche (latein.)

Märtyrerinnen
* in Antiochia, heute Antakya / Hatay in der Türkei
um 306 nahe Europus, heute Ruinen bei Karkamış in der Türkei


Domnina stammte der Legende zufolge aus einer der vornehmsten und reichsten Familien in Antiochia und zeichnete sich ebenso wie ihre Töchter Berinna (Bernica, Berenice, Virinea, Veronica) und Prosdoca (Proscudia, Prosdocia) aus durch Tugend und Schönheit. Als die Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian und Galerius tobte, floh Domnina mit ihren Töchtern nach Edessa - dem heutigen Şanlıurfa. Dort wurde sie von ihrem Ehemann verraten und sollte deshalb als Gefangene zusammen mit ihren Töchtern nach Hierapolis in Syrien - das heutige Manbij - abgeführt werden. Auf dem Weg dorthin konnten sie den Wächtern entkommen und stürzten sich nahe Europus - den heutigen Ruinen bei Karkamış - in den Fluss Euphrat, in dem sie ertranken.

Johannes „Chrysostomus” hielt in Antiochia zwei erhaltene Reden vor den Reliquien der drei heiligen Frauen und ermahnte die Leute zu deren Verehrung.

Möglicherweise war Pelagia von Antiochia eine der Töchter von Domnina.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 05.03.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 1. Band: A-D. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler und Franz Joseph Heim, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung, Augsburg, 1858

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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