Ökumenisches Heiligenlexikon

Domnina und ihre Töchter

italienischer Name:

Gedenktag katholisch: 4. Oktober

Name bedeutet: die Häusliche (latein.)

Märtyrerinnen
* in Antiochia, heute Antakya / Hatay in der Türkei
um 306 nahe Europus, heute Ruinen bei Karkamış in der Türkei


Domnina stammte der Legende zufolge aus einer der vornehmsten und reichsten Familien in Antiochia und zeichnete sich ebenso wie ihre Töchter Berinna (Berenice) und Prosdoce aus durch Tugend und Schönheit. Als die Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian und Galerius tobte, floh Domnina mit ihren Töchtern nach Edessa - das heutige Şanlıurfa. Dort wurde sie von ihrem Ehemann verraten und sollte deshalb als Gefangene zusammen mit ihren Töchtern nach Hierapolis in Syrien - das heutige Manbij - abgeführt werden. Auf dem Weg dorthin konnten sie den Wächtern entkommen und stürzten sich in einen Fluss - also wohl den Euphrat nahe Europus - den heutigen Ruinen bei Karkamış, in dem sie ertranken.

Johannes „Chrysostomus” hielt in Antiochia zwei erhaltene Reden vor den Reliquien der drei Heiligen und ermahnte die Leute zu deren Verehrung.

Manche setzen Domina und ihre Töchter gleich mit den am 14. April Verehrten, aber diese werden Jungfrauen genannt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 18.12.2020

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 1. Band: A-D. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler und Franz Joseph Heim, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung, Augsburg, 1858

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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