Ökumenisches Heiligenlexikon

Gabriel Mtaz'mindeli

auch: Atoneli - vom Athos
georgischer Name: Gabriel Kartweli (= von Kartli [Georgien]) / Atoneli (= vom Athos) / Mtaz'mindeli (= vom Heiligen Berg) - გაბრიელ ქართველი / ათონელი / მთაწმინდელი bzw. ႢႠႡႰႨႤႪ ႵႠႰႧႥႤႪႨ / ႠႧႭႬႤႪႨ / ႫႧႠႼႫႨႬႣႤႪႨ

Gedenktag orthodox: 13. Mai, 12. Juli

Name bedeutet: Gott ist mein Held (hebr.)

Mönch
um 1000 im Kloster Ivíron auf dem Athos in Griechenland


Gabriel lebte im georgischen Kloster Ivíron auf dem Athos. Mit ihm ist die Legende der berühmten, Portaitissa genannten Ikone der Gottesmutter verbunden: zur Zeit der Ablehung der Verehrung von Ikonen nach dem 5. Konzil von Konstantinopel warf eine fromme Witwe, die in der Nähe der Stadt Nicäa - dem heutigen Íznik - wohnte und eine Ikone der heiligsten Gottesmutter besaß, dieses Bild ins Meer, um es vor den Händen der Ikonoklasten, der Bilderstürmer, zu bewahren. Nach zwei Jahrhunderten sahen die Mönche des Berges Athos auf dem Meer eine Feuersäule, die über der Ikone Marias stand. Gabriel, damals schon in hohem Alter, barg der Überlieferung nach am 27. April 999 die Ikone mit eigenen Händen, indem er über das Wasser ging.

Nachrichten über Gabriel finden sich in der Schrift Das Leben und die Werke unserer heiligen und seligen Väter Johannes Waraswatsche und Euthymius Hagiorites.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 13.02.2022

Quellen:
• Bibliotheca sanctorum orientalium, 1. Bd., Roma: Città Nuova, 1998, Dank an C. S., Brief vom 23. August 2009

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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