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Ökumenisches Heiligenlexikon

Egbert von York

auch: Ecgbert, Ecgberht, Hechbert, Eambercht, Elabert, Albert, Adalbert, Aethelbertus

Gedenktag katholisch: 19. November

Name bedeutet: der wie ein Schwert Glänzende (althochdt.)

Mönch, Erzbischof von York
* 678 in Northumbrien in England
† 19. November 766 in York in England


Egbert, Sohn des Eata, Vetter von König Ceolwulf von Northumbrien und Bruder von dessen Nachfolger Eadberht, wurde im Kloster in Hexham ausgebildet, trat in York in ein Kloster ein und wurde in Rom in der damaligen Papstkirche San Giovanni in Laterano zum Diakon geweiht. Er wurde 732 durch König Ceolwulf zum Bischof von York ernannt und 734 geweiht; nachdem sein Lehrer Beda „Venerabilis” sich an Egbert gewandt hatte, bemühte er sich um Wiedererhebung Yorks als Metropolitansitz; 735, nach der Verleihung des Palliums durch Papst Gregor III., konnte Egbert York aus der Unterordnung unter Canterbury lösen und als Erzbischof von York fungieren. Er war bestrebt, Missstände in Verwaltung und Seelsorge zu beseitigen und gründete die Kathedralschule und eine Bibliothek, verkehrte u. a. mit Alkuin und brieflich mit Bonifatius wegen kirchenrechtlicher Fragen.

Die Egbert zugeschriebenen Werke Confessionale, Buch des Bekenntnisses, und Poenitentiale, Buch der Beichte sowie Excerptiones Auszüge, ein Litugiebuch, stammen mit Sicherheit nicht von ihm; nicht eindeutig nachgewiesen ist seine Verfasserschaft für Excarpsus, Auszug, ein Bußbuch, Dialogus ecclesiasticae institutionis, Zwiegespräch über die kirchlichen Einrichtungen, eine Erklärung kirchenrechtlicher Bestimmungen, sowie das Pontificale Ecgberhti, sein Liturgiebuch. Ob seiner Gelehrsamkeit wurde Egbert später der Beiname armarium omnium liberalium artium, Schatzkammer aller freien Künste zugemessen.

Catholic Encyclopedia

  Schriften von Egbert gibt es online zu lesen in den Documenta Catholica Omnia.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 30.06.2017

Quellen:
• P. Ezechiel Britschgi: Name verpflichtet. Christiana, Stein am Rhein, 1985
• Friedrich-Wilhelm Bautz. In: Friedrich-Wilhelm Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. I, Hamm 1990
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.