Ökumenisches Heiligenlexikon

Eleutherius und Gefährten

Gedenktag katholisch: 2. Oktober

Gedenktag syrisch-orthodox: 2. Oktober

Name bedeutet: der Befreier (griech. - latein.)

Märtyrer
303 (?) in Nikomedia, heute Ízmit in der Türkei


Der Soldat Eleutherius starb der Überlieferung zufolge in der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian als Märtyrer. Nachdem ein Teil des kaiserlichen Palastes in Nikomedia Flammen aufgengen war, vermutete der Kaiser Brandstiftung, hatte dafür die Christen im Verdacht und befahl, sie mit dem Schwert zu töten oder im Feuer sterben zu lassen. Der Erste unter den Gemarterten war Eleutherius, der den Flammentod starb.

Unzählige Weitere lehnten es ab, sich durch Verleugnung ihres Glaubens und Opfer für die heidnischen Götter ihre Freiheit zu verdienen und stürzten sich selbst in die Flammen, andere boten ihre Nacken dem Beil der Henker dar. Als die Zuschauer dieses Grausamkeiten nicht mehr ansehen konnten, wurden sie auf Schiffe gebracht und in die Tiefe des Meeres versenkt.

Eleutherius' Gebeine wurden von Christen heimlich bestattet.

Das Martyrologium des Hieronymus kannte noch Akten der Prozesse, diese sind verloren. Manche identifizieren Eleutherius mit Eleutherios Cubicularius.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 07.12.2020

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• http://www.santiebeati.it/dettaglio/90323

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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