Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
Lesen Sie vorher bitte unsere Erläuterungen auf der Seite Warum Werbung und wie sie funktioniert.


 


Ökumenisches Heiligenlexikon

Féchín von Fore

auch: Féichín, Mo-Ecca
latinisiert: Vigeanus, Vigean, Virgin

Gedenktag katholisch: 20 Januar

Name bedeutet:F: kleiner Rabe (gälisch - irisch)
M: der rückwärts Gehende (gälisch - irisch)

Priester Klostergründer, Abt in Fore
* in Bile, heute Billa, Ortsteil von Ballysadare in Sligo in Irland
† 14. Februar 664/665


Féchín war ein Sohn der Lassair, die aus einer königlichen Familie von Munster aus dem Geschlecht der Luigne von Connacht stammte; seine durch Wunder ermöglichte Geburt wurde der Überlieferung zufolge längere Zeit vorher angezeigt. Er wurde von == Nathäus, dem Bischof von Achonry, erzogen zum Priester geweiht und dann Mönch in Clonmacnoise. Dort war er eines Tages nicht zufrieden mit der Belohnung, die er für das Hüten der Ochsen erhielt, ging im Zorn weg, wurde zurückgerufen, näherte sich dem undankbaren Herrn aber nur rückwärts Gehend.

Der Überlieferung zufolge gründete Féchín dann das später nach ihm benannte Kloster auf der Insel Omey und das auf der Insel Ardoileán und dann das Kloster Fobhar - irisch: Fhobhair - im heutigen Fore - in Westmeath, das er als Abt leitete.

Féchín wirkte als Vermittler zwischen den Herren von Connacht, seinen Verwandten, und den stärkeren Herren von Meath. Er bekehrte viele Ungläubige, wirkte Wunder und starb an der Pest. Die Legende erzählt, dass die Hochkönige Diarmait Ruanaid und Blathmac ihn und andere Männer der Kirche baten, eine schreckliche Plage auf die unteren Schichten der Gesellschaft zu bringen, um deren Zahl zu verringern. Gerald von Mayo weigerte sich und überlebte, Féchín gehorchte und fiel der Seuche zum Opfer.

Reste der Abtei in Fore
Reste der Abtei in Fore

Aileran „der Weise”, ein Zeitgenosse, habe einen Bericht über die guten Werke Féchíns verfasst. Die Lebensgeschichte von Féchín wurde um 1400 in lateinischer Sprache verfasst von einem Augustinermönch aufgrund einer Lebensgeschichte aus dem Kloster von Féchín auf der Insel Omey, und in irischer Sprache, verfasst 1328 von Nicol Óg, dem Sohn des Augustiner-Abtes von Cong bei Cross in Mayo aufgrund früherer lateinischer Quellen. Eine weitere lateinische Lebensgeschichte entstand im 17. Jahrhundert.





DVD Heiligenlexikon als DVD oder USB-Stick als USB-Stick


Seite zum Ausdruck optimiert

Empfehlung an Freunde senden

Artikel kommentieren/Fehler melden

Suchen bei amazon: Bücher über Féchín von Fore

Wikipedia: Artikel über Féchín von Fore

Fragen? - unsere FAQs antworten!

Im Heiligenlexikon suchen

Impressum

Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Pastor von Madrid
Vincentia Gerosa
Maria Magdalena Postel


        Für Ihren Datenschutz: mit 2 Klicks empfehlen!

Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 31.12.2016

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• https://en.wikipedia.org/wiki/F%C3%A9ch%C3%ADn_of_Fore

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.