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Ökumenisches Heiligenlexikon

Findanus von Rheinau

auch: Fintan

Gedenktag katholisch: 15. November

Name bedeutet: ? (gälisch.)

Inkluse
* um 803 (oder 804) im Süden der Grafschaft Leinster in Irland
† 878 (oder 881) in Rheinau in der Schweiz


Statue:Findanus mit Taube und Pilgerstab, am Hochaltar in der Klosterkirche Rheinau
Statue: Findanus mit Taube und Pilgerstab, am Hochaltar in der Klosterkirche Rheinau

Findanus aus vornehmer Familie wurde von Normannen auf die Orkney-Inseln verschleppt. Er konnte nach Schottland flüchten und lebte 845 eine Zeit lang als Einsiedler unter den Pikten, dann unternahm er aus Dankbarkeit über seine Freiheit eine Wallfahrt zu den sieben Pilgerkirchen in Rom. 847 kam er nach Alemannien und diente zunächst dem alamannischen Adeligen Wolvene. 856 trat er ins Kloster der Benediktiner in Rheinau ein; dort lebte er ab 859 als Inkluse.

Nach der Legende sah er die Reliquien des Blasius, als sie nach Rheinau kamen, in Gestalt einer Taube erst auf dem Altar, dann in der Krypta der Kirche, und erblickte er die Taube auf seiner Schulter, ehe er 858 die Reliquien in die von Rheinau abhängende Albzelle übertrug, aus der sich dann das Kloster St. Blasien entwickelte.

Findanus' Lebensgeschichte verfasste ein Mitbruder, der ebenfalls aus Irland stammte, schon kurz nach Findanus' Tod in Pfäfers. Seine Verehrung ist seit 1114 belegt; seine Gebeine wurden 1446 gefunden; 1531 wurden sie in der Reformation teilweise verbrannt, die Reste werden in Rheinau bewahrt.

Attribute: Buch, mit Fürstenhut, Taube auf der Schulter

Findanus' Reliquien in der Klosterkirche Rheinau
Findanus' Reliquien in der Klosterkirche Rheinau
Kloster Rheinau heute
Kloster Rheinau heute

Die Kirche des Klosters Rheinau ist im April, Mai und Oktober täglich außer montags von 14 bis 16 Uhr geöffnet, von Juni bis September täglich außer montags von 10 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr geöffnet. (2012)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 17.05.2018

Quellen:
• P. Ezechiel Britschgi: Name verpflichtet. Christiana, Stein am Rhein, 1985
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XVII, Herzberg 2000
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995
• Josef Adamek: St. Blasien. Kirche - Kloster - Kolleg, 5. Aufl., Revellio, Villingen-Schwenningen 2016

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.