Ökumenisches Heiligenlexikon

Frontinianus

französischer Name: Frontignan
italienischer Name: Frontiniano

Gedenktag katholisch: 6. September
Übertragung der Gebeine: 27. April

Name bedeutet: der Kluge (althochdt.)

Diakon, Märtyrer
* in Carcassonne in Frankreich (?)
um 311 in Alba Pompeia, heute Alba im Piemont in Italien


Frontinianus, Sohn christlicher Eltern, wurde der Überlieferung zufolge fromm erzogen, gut ausgebildet und dann zum Diakon geweiht. Er konnte demnach auch Wunder wirken; so heilte er einen Blinden und einen Stummen und befreite auf seiner Rückreise von Rom, wo er zusammen mit seinem Begleiter Cassianus die Gräber der Apostel besucht hatte, in Alba Pompeia ein Mädchen von einem bösen Geist, woraufhin dessen Eltern und Angehörigen sich von Frontinianus taufen ließen. Dies brachte den Stadtpräfekten gegen ihn auf; er ließ ihn ergreifen und, weil Frontinianus sich standhaft zu seinem Gluaben bekannte, vor den Mauern der Stadt enthaupten.

Über Frontinianus Grab im Westen von Alba Pompeia wurde ein ihm geweihtes Benediktinerkloster errichtet. 1455 wurden die Gebeine in die Kathedrale der Stadt übertragen, an deren Altar ereigneten sich wundersame Heilungen, besonders bei kranken Kindern.

Patron von Alba; der kranken Kinder





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 30.12.2020

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• http://www.santiebeati.it/dettaglio/92318

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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