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Ökumenisches Heiligenlexikon

Gaetana Sterni

Gedenktag katholisch: 26. November

Name bedeutet: aus Gaëta stammend (latein.)

Ordensgründerin
* 26. Juni 1827 in Cassola bei Vicenza inItalien
† 26. November 1889 in Bassano del Grappa in Italien


Gaetana Sterni
Gaetana Sterni

Gaetana Sterni wuchs als eines von sechs Geschwistern auf. 1835 zog die Familie nach Bassano del Grappa, dann starben ihre älteste Schwester und ihr Vater, woraufhin die wirtschaftliche Situation der Familie sich deutlich verschlechterte. Im Alter von 15 Jahren heiratete Gaetana einen verwitweten adeligen Geschäftsmann, der drei Kinder mit in die Ehe brachte; auch sie selbst wurde bald schwanger, doch acht Monate nach der Hochzeit starb plötzlich ihr Ehemann. Fünf Monate später gebar Gaetana einen Sohn, der aber nur zwei Tage überlebte. Gaetana erzog ihre Stiefkinder, wurde aber von den Angehörigen ihres verstorbenen Mannes mit Misstrauen betrachtet; deshalb entzogen sie ihr die Kinder und wiesen sie aus dem Haus. Mit 19 Jahren zog sie wieder zu ihrer Mutter und kümmerte sich um die vier jüngeren Brüder. 1847 trat sie als Postulantin bei den Canossianerinnen - dem von Magdalena von Canossa gegründeten Orden - in Bassano ein. Weil ihre Mutter wurde schwer krank verließ Gaetana nach fünf Monaten das Kloster. Nach dem Tod ihrer Mutter widmete sie sich in einem Armen- und Pflegeheim Obdachlosen und Kranken, erneuerte das heruntergekommene Haus und übernahm schließlich die Leitung. 1853 rief sie den Orden der Suore della divina volontà, der Schwestern vom Göttlichen Willen, ins Leben, dem sie dann 36 Jahre lang bis zu ihrem Tod diente.

Die Gemeinschaft der Schwestern vom Göttlichen Willen ist heute eine Kongregation päpstlichen Rechts und ist in mehr als 50 Einrichtungen in Brasilien, Ecuador, Kolumbien, Kamerun und Albanien tätig.

Kanonisation: Gaetana wurde am 4. November 2001 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 01.12.2015

Quellen:
• Die Tagespost, 26. November 2015

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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