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Ökumenisches Heiligenlexikon

Hildelith von Barking

auch: Hildilid, Hildelid, Hildelide, Hildelitha, Hildelicha, Hyldilicha, Hildelite, Hildilid, Hildelida, Heldelida, Hilda, Edihildis

Gedenktag katholisch: 24. März
Übertragung der Gebeine: 7. März, 23. September

Name bedeutet: die mit dem Volk Kämpferin (althochdt.)

Äbtissin in Barking
* 635 in England
um 717 in Barking in Essex in England


Die Prinzessin Hildelith wurde um 650 Nonne im Benediktinerkloster in Chelles und in Faremoutiers-en-Brie, wo sie gut ausgebildet wurde, auch die lateinische Sprache erlernte. Erkonwald berief sie nach Barking, um seine Schwester Ethelburga zu unterstützen, die Äbtissin in diesem neu gegründeten Doppelkloster war. Nach Ethelburgas Tod - 675, nach anderen Quellen nach 692 - wurde Hildelith deren Nachfolgerin als Äbtissin. Das Kloster blühte unter ihrer Leitung und wurde eines der bedeutendsten in Essex, Cuthberga war ihre Schülerin. Ihr Zeitgenosse Aldhelm von Sherborne widmete Hildelith sein Buch über das Lob der Jungfräulichkeit.

Hildeliths Gebeine wurden nach dem Zeugnis von Beda „Venerabilis” in die Marienkirche in Barking übertragen; dort ereignete sich demnach die wunderbare Heilung eines Blinden. Ihre Lebensgeschichte verfasste 1087 der Benediktinermönch Goscelin von Canterbury.

1833 fanden in der Abtei in Hartlepool Ausgrabungen statt, dabei wurden die angeblichen Gebeine von Hildelith - es waren wohl jene von Hilda von Whitby - gefunden; in diesem Grab lagen auch die Gebeine von Eadgyd und Torchtgyd, die man als Nonnen in Barking identifizierte; sie seien von den Normannen getötet worden und werden deshalb in den Acta Sanctorum - namenlos - als Gefährtinnen genannt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 19.11.2019

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• https://en.wikipedia.org/wiki/Hildelith
• https://catholicsaints.info/saint-hildelith-of-barking/

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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