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Ökumenisches Heiligenlexikon

Hyacinthus

Gedenktag katholisch: 2. Juli

Name bedeutet: die Hyazinthe (griech.)
Hyazint war in der griech. Mythologie der Geliebte des Apoll; als er getötet wurde, wuchs aus seinem Blut die nach ihm benannte Blume.

Märtyrer
* in Phrygien
† Ende des 2. Jahrhunderts (?) in Cumae, heute Ruinen bei Pozzuoli in Italien


Hyacinthus erhielt der Legende zufolge eine gute Erziehung. Auf einer Reise kam er nach Cumae und heilte dort im Namen Christi mehrere Kranke. So wurde er bekannt, gefangen genommen und vor den Präfekten Klearchus gebracht. Er sollte den Göttern opfern und wurde gefoltert; auf sein Gebet wurde der Präfekt aber von einem unreinen Geist befallen, bekehrte sich zum Glauben an Christus, wurde von Hyacinthus geheilt und ließ diesen sofort frei. Weil Hyacinthus weitere Menschen bekehrte, entbrannte der Volkszorn gegen ihn und man schlug ihn ans Kreuz. Hier betete er wieder, daraufhin erbebte die Stadt, die Götzenbilder zerfielen, viele Einwohner bekehrten sich. Nun steckte der Präfekt ihn wieder ins Gefängnis und man zerschlug ihm die Beine, doch Hyacinthus wurde gesund und gelangte wieder in Freiheit, bekehrte Menschen in der ganzen Gegend und heilte viele Kranke, bis er friedlich starb.

Die Legende des Hyacinthus stammt aus dem MenologiumDas Menologium ist ein in Byzanz im 11. Jahrhundert zu Ehren des Kaisers entstandenes Heiligenverzeichnis., das Kaiser Basilius I. im 9. Jahrhundert anfertigen ließ.

Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon

Acta Sanctorum





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 08.09.2015

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.