Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
Lesen Sie vorher bitte unsere Erläuterungen auf der Seite Warum Werbung und wie sie funktioniert.


 


Ökumenisches Heiligenlexikon

Irene von Thessaloniki

griechischer Name: Irini - Ειρήνη
Geburtsname: Penelope

Gedenktag katholisch: 5. Mai

Gedenktag orthodox: 5. Mai

Gedenktag koptisch: 5. Mai

Gedenktag syrisch-orthodox: 5. Mai, 18. Juni

Name bedeutet: die Friedliche (griech.)

Märtyrerin
* in Thessaloniki in Griechenland
† im 1. Jahrhundert (?) daselbst


Ikone in der Andreaskathedrale in Patras
Ikone in der Andreaskathedrale in Patras

Die Legende berichtet, Penelope sei von ihrem heidnischen Vater Licinius / Legenius, dem König von Megiddo - den heutigen Ruinen bei Megido in Galiläa 1 - zusammen mit ihren 13 Dienstmägden im Alter von sechs Jahren in einen Turm eingesperrt, dort von Engeln im Glauben unterwiesen und dann von Timotheus mit dem Namen Irene getauft worden. Der darüber erzürnte Vater ließ sie an ein wildes Pferd binden, was Irene aber schadlos überstand, wohingegen ihr Vater dabei getötet wurde; Irenes Gebet aber erweckte ihn wieder zum Leben, daraufhin wurde er mit seiner Frau und 3000 Untertanen Christ. Irene wurde dann vom römischen Statthalter Ampelianus gefangen gesetzt, gefoltert und enthauptet.

Andere Überlieferung setzt Irenes Martyrium in die Zeit des Kaisers Numerianus, also die Jahre 283/284.

Die angebliche Kopfreliquie von Irene wurde in der ihr geweihten Kirche nahe Patras verwahrt. Unter dem lateinischen Bischof von Patras wurde die Religuie während der Herrschaft der Venezianer dort 1231 in die Abtei Hautecombe am Lac du Bourget in Frankreich gebracht. Nachdem die Irene-Basilika in Patras im 17. Jahrhundert zerstört worden war, wurde an ihrer Stelle von 1994 bis 1999 eine neue Kirche erbaut und 2002 die Reliquie in diese Kirche zurückgebracht.

Die griechische Insel Santorin sei nach Irene benannt, ebenso zwei Orte auf Zypern und das ehemalige Neronias in Isaurien - wohl das heutige Dorf Inebol bei Ermenk, dann Irenopolis bei Anazarbus in Cilicien - wohl das heutige Merkez bei Ceyhan.

Patronin der Mädchen und Dienstmägde

1 Tatsächlich war das einst bedeutende Megiddo damals schon verlassen, es gab nur ein römisches Militärlager in der Nähe. Der Name hatte aber große Bedeutung in der jungen Christenheit, da er das Armageddon aus der Johannes-Offenbarung bezeichnet.

Die Ausgrabungen der römischen Agora in Thessaloniki sind täglich außer dienstags von 8 Uhr bis 16 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 4 €. (2019)





USB-Stick Heiligenlexikon als USB-Stick oder als DVD


Seite zum Ausdruck optimiert

Empfehlung an Freunde senden

Artikel kommentieren / Fehler melden

Suchen bei amazon: Bücher über Irene von Thessaloniki

Wikipedia: Artikel über Irene von Thessaloniki

Fragen? - unsere FAQs antworten!

Im Heiligenlexikon suchen

Impressum - Datenschutzerklärung

Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Leopold III
Julian
Domninus von Digne


        Zum Schutz Ihrer Daten: mit 2 Klicks empfehlen!

Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 26.06.2019

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 3. Band: [I]K-L. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1869
• http://www.snible.org/coins/hn/cilicia.html
• Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft, Band V,2. Metzler, Stuttgart 1905, Sp. 2135

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.