Ökumenisches Heiligenlexikon

Varus und Gefährten

auch: Uaros, Huarun

Gedenktag katholisch: 19. Oktober

Gedenktag orthodox: 19. Oktober, 25. Oktober

Gedenktag armenisch: 22. Oktober, Montag nach dem siebten Sonntag nach Kreuzerhöhung

Gedenktag syrisch-orthodox: 19. Oktober

Name bedeutet: der Gebeugte (latein.)

Märtyrer
307 in Kemet, heute das Nildelta in Ägypten


moderne Ikone
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Varus war Soldat im Heer von Kaiser Galerius, der in der Christenverfolgung mit der Bewachung der inhaftierten Christen betraut war. Heimlich versuchte er, deren Leiden zu lindern. 307 wurden sechs - oder sieben - Einsiedlermönche gefangen genommen; Varus nahm ihnen die Ketten ab, und gab ihnen zu essen. Als einer von diesen starb, bekannte er sich offen zu seinem Glauben an Christus, deshalb ließ ihn der Statthalter foltern, grausam schlagen, seinen Leib mit Krallen zerreißen und ihm bei lebendigem Leib die Eingeweide herausschneiden. Schließlich wurde er erhängt - nach anderer Überlieferung mit einem Dreschflegel erschagen.

Nachdem Varus den Qualen erlegen war, wurde sein Leib als Fraß wilden Tieren vorgeworfen, aber diese berührten ihn nicht. In der Nacht kam die fromme Witwe Kleopatra in Begleitung ihres 12-jährigen Sohnes und ihres Dieners, brachte den Leichnam in ihr Haus nach Edrei - einem Ortes am Berg Tabor in Israel -, bestattete ihn dort und ließ über dem Grab eine Kapelle errichten. Nach dem plötzlichen Tod des Sohnes Johannes erschien ihr Varus und tröstete sie. Kleopatra starb 319 - oder 327.

Am Tag nach Varus' Tod wurden auch die inhaftierten Mönche zuerst gefoltert und dann enthauptet; auch ihre wilden Tieren hingeworfene Leichen wurden von Christen geborgen und beerdigt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 12.11.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 1. Band: A-D. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler und Franz Joseph Heim, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung, Augsburg, 1858
• https://www.katolsk.no/biografier/historisk/kleopatr - abgerufen am 12.11.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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