Ökumenisches Heiligenlexikon

Josefa vom heiligen Johannes von Gott Ruano García

Taufname: Josefa María
spanischer Name: Josefa de San Juan de Dios Ruano García

Gedenktag katholisch: 8. September

Name bedeutet: Gott hat hinzugefügt (hebr.)

Nonne, Märtyrerin
* 9. Juli 1854 in Berja bei Almería in Spanien
8. September 1936 in Buñol bei Valencia in Spanien


Josefa María, Tochter des Arbeiters Antonio Ruano und der María Raimunda García, trat 1877 im Ordenshaus in Valencia in die Kongregation der Hermanitas de los Ancianos Desamparados, der Kleinen Schwestern der alten Verlassenen, ein mit dem Ordensnamen Josefa vom heiligen Johannes von Gott. Sie wurde Oberin in verschiedenen Häusern des Ordens, zuletzt in Requena bei Valencia. Dort erhielt sie im Spanischen Bürgerkrieg am 29. Juli 1936 den Befehl, das Ordeshaus zu räumen und wurde zusammen mit zwei anderen Nonnen, María die Schmerzensreiche von der heiligen Eulalia Puig Bonany und Gregoria Pérez, verhaftet. Noch am selben Tag durften sie in die Anstalt zurückkehren, aber am 8. September wurden sie erneut festgenommen und sollten in das Gefängnis nach Alzira gebracht werden; unterwegs wurden die drei Nonnen in Buñol aus dem Auto geholt, erschossen und tot liegen gelassen. Während Josefa und Dolores sofort gestorben war, konnte Gregoria vom Bürgermeister von Buñol gerettet werden und noch viele Jahre leben.

María die Schmerzensreiche von der heiligen Eulalia Puig Bonany
María die Schmerzensreiche von der heiligen Eulalia Puig Bonany

María die Schmerzensreiche von der heiligen Eulalia Puig Bonany (spanischer Name: María Dolores de Santa Eulalia, Taufname Dolores), * am 11. Juli 1857 in Berga bei Barcelona, Tochter einer christlichen Arbeiterfamilie, trat 1886 im Ordenshaus in Valencia in die Kongregation der Kleinen Schwestern der alten Verlassenen ein mit dem Ordensnamen María die Schmerzensreiche von der heiligen Eulalia und wirkte dann jahrelang im Ordenshaus in Requena.

Kanonisation: Josefa vom heiligen Johannes von Gott und María die Schmerzensreiche von der heiligen Eulalia wurde am 11. März 2001 von Papst Johannes Paul II. zusammen mit 230 weiteren Märtyrern des Spanischen Bürgerkriegs seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 16.12.2022

Quellen:
• http://newsaints.faithweb.com/martyrs/MSPC35.htm - abgerufen am 16.12.2022
• https://www.dipalme.org/Servicios/IEA/edba.nsf/xlecturabiografias.xsp?ref=447 - abgerufen am 16.12.2022
• https://es.wikipedia.org/wiki/Dolores_de_Santa_Eulalia - abgerufen am 16.12.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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