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Ökumenisches Heiligenlexikon

Josef Benedikt Dusmet

italienischer Name: Giuseppe Benedetto
Taufname: Melchior

Gedenktag katholisch: 4. April
nicht gebotener Gedenktag im Benediktiner- und im Silvestrinerorden: 25. September

Name bedeutet: Gott hat hinzugefügt (hebr.)

Mönch, Erzbischof von Catania, Kardinal
* 15. August 1818 in Palermo auf Sizilien in Italien
† 4. April 1894 in Catania auf Sizilien in Italien


ehemaliges Kloster Santa Flavia in Caltanisetta
ehemaliges Kloster Santa Flavia in Caltanisetta

Melchior Dusmet, Sohn einer Adelsfamilie, trat 1840 ins Benediktinerkloster San Martino delle Scale bei Palermo ein und nahm den Ordensnamen Josef Benedikt an. 1847 wurde er ins Kloster Santa Flavia nach Caltanisetta versetzt, 1850 wurde er Prior im Kloster SS. Severino e Sossio in Neapel, 1852 Prior in Caltanisetta, 1858 Abt des Klosters S. Niccolò di Arena in Catania. Trotz seiner persönlich konsequenten Lebensführung und seinem Reformgeist konnte er nicht den Zusammenbruch mehrerer Klöster verhindern; 1866 musste auch sein Kloster geschlossen werden. 1867 ernannte Papst Pius IX. ihn zum Erzbischof von Catania.

In der von zwei Ätna-Ausbrüchen und nachfolgenden Cholera-Epidemien geprägten Zeit konnte Josef Benedikt in Catania seine große Hilfsbereitschaft heilsam einsetzen. Papst Leo XIII. berief 1887 Dusmet nach Rom, denn der Papst hatte sich die Erneuerung der Orden zur Aufgabe gestellt, die immer mehr ihrer Mitglieder verloren, weshalb viele Klöster geschlossen werden mussten.

Kirche und Kolleg Sant'Anselmo in Rom
Kirche und Kolleg Sant'Anselmo in Rom

Papst Leo XIII. beauftragte Dusmet, die Eröffnung eines Benediktinerkollegs vorzubereiten; dieses wurde auf dem Aventin neu errichtet in unmittelbarer Nähe des alten Klosters an Santi Bonifacio e Alessio, das inzwischen an die Somasker übergegangen war; das Kolleg wurde 1888 eröffnet und zog nach deren Fertigstellung 1896 in die neuen Bauten an Sant'Anselmo. Josef Benedikt Dusmet wurde damit zum Wegbereiter des einheitlichen Benediktinerordens heutiger Gestalt und faktisch dessen erster Abtprimas. 1889 wurde er zum Kardinal ernannt.

Josef Benedikts Grab ist in der Kathedrale in Catania.

Kanonisation: Josef Benedikt wurde am 25. September 1988 durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 01.06.2017

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XXIII, Nordhausen 2004

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.