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Ökumenisches Heiligenlexikon

Josef Jankowski

polnischer Name: Józef

Gedenktag katholisch: 16. Oktober

Name bedeutet: Gott hat hinzugefügt (hebr.)

Ordensmann, Priester, Märtyrer
* 17. November 1910 in Czyczkowy bei Bydgoszcz in Polen
† 16. Oktober 1941 in Auschwitz / Oświęcim in Polen


Nach dem Besuch des Gymnasiums der Palottiner in Suchary trat Josef Jankowski 1929 in den Orden ein und besuchte dann das Collegium Marianum in Wadowice und das Seminar in Ołtarzewie bei Ożarowa in Masowien. 1936 empfing er die Priesterweihe und war dann als Religionslehrer und Sekretär eines Kinderhilfe-Komitees tätig. Nach dem deutschen Überfall auf Polen 1939 kümmerte er sich als Seelsorger um in Not geratene Zivilisten und verwundete Soldaten. In einem Brief an seinen Bruder schrieb er: Mein Ideal muss natürlich Gott, meinen Nächsten und mich selbst umfangen … und die Hauptbewegung darin muss die Liebe zu Gott sein. … Ich möchte Gott mehr als mein eigenes Leben lieben. Im März 1941 wurde er zum Novizenmeister ernannt.

Józef Jankowski als KZ-Häftling
Józef Jankowski als KZ-Häftling

Kurz darauf, am 16. Mai 1941, wurde er von der deutschen Gestapo verhaftet. Während des stundenlangen Verhörs nahm er Schuld auf sich, um andere Leben zu retten, und nach zwei Wochen ins Konzentrationslager Auschwitz eingeliefert. Dort wurde er vom Lageraufseher Krott so schwer gefoltert, dass er seinen Verletzungen erlag. Der Augenzeuge Pater Konrad Szweda berichtete: Vom blutrünstigen Krott halb umgebracht, wurde er in der Krankenstation aufgenommen. Am nächsten Tag ging ich, ihn zu suchen, doch war er bereits gestorben. Ich weiß nicht, ob aufgrund der Schläge oder einer Giftspritze, was regelmäßige Praxis in Auschwitz war.

Kanonisation: Josef Jankowski wurde am 13. Juni 1999 durch Papst Johannes Paul II. zusammen mit weiteren 107 polnischen Märtyrern der nationalsozialischen deutschen Besatzung Polens seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 28.10.2015

Quellen:
• http://www.zenit.org/de/articles/34718

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.