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Ökumenisches Heiligenlexikon

Justus von Lyon

Gedenktag katholisch: 2. September
Gedenktag in Lyon: 4. August (Übertragung der Gebeine)
14. Oktober (Übertragung der Gebeine von Ägypten nach Lyon)

Name bedeutet: der Gerechte (latein.)

Bischof von Lyon, Mönch in Ägypten
* Ende des 3. Jahrhunderts bei Viviers in Frankreich
† um 390 in Ägypten


Justus war Diakon in Vienne. 374 war er beim Konzil in Valence dabei. Nach den alten Listen wurde er 350 Bischof von Lyon, der 13. Amtsinhaber. Bekannt wurde er durch seinen Widerstand gegen die ersten im Westen auftretenden Anhänger des Arianismus. 381 nahm er am Konzil in Aquileia teil.

382 verletzte ein geistig verwirrter Mann auf der Straße mehrere Menschen und flüchtete dann in die Kirche zu Justus. Die Menschenmenge forderte die Herausgabe, die Justus erst gewährte als die Leute versprochen hatten, dem Mann keine Gewalt anzutun. Aber der war kaum aus der Kirche herausgekommen, da wurde er getötet. Justus legte daraufhin sein Amt nieder, ging nach Ägypten und schloss sich dort einer Mönchsgemeinschaft in der Wüste an.

Zwei von Ambrosius von Mailand an Justus gerichtete Briefe sind erhalten. Im 5. Jahrhundert wurden Justus' Gebeine an einem 4. August nach Lyon überführt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 02.08.2016
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:

• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996