Ökumenisches Heiligenlexikon

Leonhard Murialdo

italienischer Name: Leonardo

Gedenktag katholisch: 30. März
Hochfest bei den Josephinern: 18. Mai
nicht gebotener Gedenktag bei den Salesianern Don Boscos: 18. Mai

Name bedeutet: der wie ein Löwe Starke (latein. - althochdt.)
oder:
der für das Volk Starke (althochdt.)

Priester, Ordensgründer
* 26. Oktober 1828 in Turin in Italien
30. März 1900 daselbst


Foto von 1865
Foto von 1865

Leonhard verlor früh seinen Vater; nachdem in ihm der Wunsch zum geistlichen Beruf gewachsen war und er Philosophie und Theologie studiert hatte, wurde er 1851 zum Priester geweiht. Als Gefährte von Johannes Don Bosco wirkte er mit bei dessen Seelsorgearbeit in Turin und wurde dort Leiter eines Oratoriums. Er setzte sich für die Gründung einer christlichen Arbeitnehmerbewegung ein und wurde 1866 Leiter eines Kollegs für Lehrlinge. 1873 gründete er die Pia Società di San Giuseppe, die Fromme Genossenschaft vom heiligen Joseph. 1883 konnte deren erstes Haus im Piemont eröffnet werden, die von Papst Pius IX. unterstützt wurde. Zudem wirkte Leonhard intensiv mit an der Pressearbeit für die katholische Arbeiterjugend.

Kanonisation: Leonhard Murialdo wurde am 3. November 1963 durch Papst Paul VI. selig- und am 3. Mai 1970 durch denselben Papst heiliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 14.10.2020

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 6. Herder, Freiburg im Breisgau 1997

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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