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Ökumenisches Heiligenlexikon

Livarius

französischer Name: Livier

Gedenktag katholisch: 17. Juli

Name bedeutet: aus dem altrömischen Geschlecht der Livier stammend (latein.)

Ritter, Märtyrer
† 451 bei Marsal nahe Metz in Frankreich


Der Ritter Livarius soll der Legende zufolge bei einem Hunneneinfall um seines Glaubens willen enthauptet worden sein.

Die Legende entstand im 12. Jahrhundert als reich ausgeschmückte Rittergeschichte. Historischer Kern können die Ungarneinfälle des 9./10. Jahrhunderts sein.

Bischof Theoderich von Metz ließ die Reliquien vom Grab Livarius' auf dem Mont-Saint-Jean bei Moyenvic in das 969 von ihm gegründete Kloster St-Vincent in Metz übertragen. Im 11. Jahrhundert kamen sie in die Kirche St-Polyeucte in Metz, die nun nach dem Märtyrer St-Livier genannt wurde, inzwischen sind sie wieder in der Kirche von St-Vincent. Der Gedenktag ist der Tag der Übertragung der Gebeine.

Attribute: mit Schurz, auf Holzbock gefesselt





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 21.11.2014

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XVI, Herzberg 1999

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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