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Ökumenisches Heiligenlexikon

Mafalda von Portugal

Gedenktag katholisch: 1. Mai
nicht gebotener Gedenktag im Zisterzienserorden: 17. Juni
Auffindung / Übertragung der Gebeine: 7. August

Name bedeutet: die im Kampf Mächtige (althochdt. - italienisch/portugiesisch)

Königin, Ordensfrau
* 1195 (?) in Coimbra (?) in Portugal
† 2. Mai 1256 in Arouca in Portugal


Mafalda, Tochter von König Sancho I. von Portugal und Dulce von Aragón, Schwester von Sancha sowie von Theresia von Portugal, wurde 1215 die Frau des jungen Königs Heinrich I. von Kastilien, der 1216 - angeblich noch vor dem ersten ehelichen Kontakt - starb. Sie trat ins Kloster der Benediktinerinnen in Arouca ein, wo sie 1223 die Reform der Zisterzienser einführte. Ihr Gebet, ihre Bereitschaft zur Abtötung aller Begierden und ihr anhaltendes Schweigen zeichneten das spirituelle Leben von Mafalda aus.

Kloster in Arouca
Kloster in Arouca

Mafalda wurde zunächst in einem Holzsarg bestattet, dann in einen Sarg aus Stein umgebettet, der 1617 vom Bischof geöffnet wurde, wobei man Mafaldas Leichnam noch immer unverwest fand; 1793 wurden ihre Gebeine in ein für sie geschaffenes Mausoleum im Kloster in Arouca übertragen.

Kanonisation: Der Kult wurde am 27. Juni 1793 von Papst Pius VI. approbiert.

Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon

Die Klosterkirche in Arouca ist frei zu besichtigen, das Museum im Kloster täglich außer montags von 9.30 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 17 Uhr, der Eintritt beträgt 3 €. (2015)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 09.08.2016

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XVIII, Herzberg 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 6., Herder, Freiburg im Breisgau 1997
• Infotafel in der Klosterkirche in Arouca

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.