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Ökumenisches Heiligenlexikon

Markus Criado

spanischer Name: Marcos

Gedenktag katholisch: 25. September
gebotener Gedenktag im Bistum Jaén und im Trinitarierorden,: 24. September
nicht gebotener Gedenktag bei den Somaskern: 24. September
gebotener Gedenktag in den Bistümern Albacete, Jaen, Almería und Guadix-Baza: 3. Oktober

Name bedeutet: dem (römischen) Kriegsgott Mars geweiht (latein.)

Mönch, Priester, Missionar, Märtyrer
* 25. April 1522 in Andújar in Spanien
† 24. September 1569 in La Peza bei Granada in Spanien


Bild in der Pfarrkirche in La Peza
Bild in der Pfarrkirche in La Peza

Der Trinitarier Markus wirkte als Missionar im Gebiet Alpujarras - der Gegend um Pampaneira. Diese Berge waren am Ende der der Reconquista, der Wiedereroberung der Iberischen Halbinsel durch die Christen, der letzte Rückzugsort der Mauren im Königreich Granada. Nach dem Fall Granadas und ihrer kampflosen Räumung der Stadt 1492 waren die Mauren in der abgelegenen Bergwelt zunächst geduldet, bald schon - ab 1502 - wurden sie zwangsgetauft und enteignet, dann Morisken genannt. Ob seines Eifers wurde Markus der Apostel von Alpujarras genannt. Er wurde mit anderen Gefährten von Morisken gesteinigt.

Der Aufstand der Morisken in den Alpujarras begann an Weihnachten 1568 mit der Ermordung von Christen. Die Morisken wählten sich dann den angesehenen Abén Humeya als König, unter seiner Leitung waren die Aufständischen erfolgreich, bis der König von den eigenen Leuten ermordet wurde und Johann von Österreich die spanischen Truppen übernahm; 1571 wurden die Morisken unter Zwang nach Kastilien und Aragónien umgesiedelt, um 1610 ganz aus Spanien vertrieben.

Statue im Santuario Virgen de la Cabeza
Statue im Santuario Virgen de la Cabeza

Kanonisation: Der Kult für Markus Criado wurde am 24. Juli 1899 durch Papst Leo XIII. approbiert.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 11.09.2015

Quellen:

• Thomas Schröder: Andalusien, 10. Aufl.. Michael Müller Verlag, Erlangen 2014

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.