Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
Lesen Sie vorher bitte unsere Erläuterungen auf der Seite Warum Werbung und wie sie funktioniert.


 


Ökumenisches Heiligenlexikon

Trinitarierorden


Miniatur der Wenzelswerkstatt aus Prag: Der Kampf zwischen Sarazenen und Christen, 1387, aus: Wolfram von Eschenbach: Willehalm, Fol. 211r, Österreichische Nationalbibliothek in Wien
Miniatur der Wenzelswerkstatt aus Prag: Der Kampf zwischen Sarazenen und Christen, 1387, aus: Wolfram von Eschenbach: Willehalm, Fol. 211r, Österreichische Nationalbibliothek in Wien

Der Trintarierorden, die Brüder der Heiligsten Dreieinigkeit - lateinisch Ordo Sanctissimae Trinitatis redemtionis captivorum - wurde 1198 zur Zeit der Kreuzzüge vom Theologiedozenten Johannes von Matha und dem Eremiten Felix von Valois in Cerfroid - dem heutigen Brumetz - bei Paris gegründet. Seine Aufgabe bestand im Freikauf christlicher Sklaven aus den Händen der Sarazenen. In den theologischen Auseinandersetzungen ihrer Zeit sollten die Trinitarier - in Abgrenzung zur Lehre des Islam - der Lehre von der Dreieinigkeit mehr Aufmerksamkeit schenken und zur Linderung der Not der infolge der Kreuzzüge gefangenen, versklavten Christen dienen.

Die Gemeinschaft wurde 1198 von Papst Innozenz III. als Orden der katholischen Kirche anerkannt und gefördert, nachdem Johannes von Matha in Rom seine Regel vorgelegt hatte, die in sehr prägnanter Form das Leben der Brüder ordnet und leitet.

1236 entstand der weibliche Zweig des Trintarierordens, 1599 durch Johannes Baptist von der Empfängnis García Jijón der Reformzweig der Unbeschuhten Trinitarier. 1609 wurde er in einen Bettelorden umgewandelt.

Trintarier trugen weißen Habit mit rot-blauem Kreuz und einen schwarzen Mantel.

Heute leben ca. 600 Trinitarier in 17 Ländern der Welt und bemühen sich im Sinne der Gründer, vergessenen und verratenen Mitchristen in gesellschaftlichen Randgruppen ein Begleiter zu sein.





DVD Heiligenlexikon als DVD oder USB-Stick als USB-Stick


Seite zum Ausdruck optimiert

Empfehlung an Freunde senden

Artikel kommentieren/Fehler melden

Suchen bei amazon: Bücher über Trinitarierorden

Wikipedia: Artikel über Trinitarierorden

Fragen? - unsere FAQs antworten!

Im Heiligenlexikon suchen

Impressum



        Für Ihren Datenschutz: mit 2 Klicks empfehlen!


Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 02.04.2015
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen: