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Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria Anna von Jesus Navarro de Guevara y Romero

spanischer Name: María Ana de Jesús
auch: Mariana

Gedenktag katholisch: 17. April
nicht gebotener Gedenktag im Erzbistum Madrid

Name bedeutet: M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
A: die Begnadete (hebr.)

Mystikerin, Tertiarin
* 17. Januar 1565 in Madrid in Spanien
† 17. April 1624 in Madrid in Spanien


Maria Anna Navarro de Guevara y Romero war die Tochter einer reichen Familie, ihr Vater war Kürschner am Königshof in Diensten von Philipp II. Im Alter von 22 Jahren beschloss sie, in ein Kloster einzutreten, aber ihr Vater und ihre Stiefmutter waren dagegen; deshalb schnitt sie sich die Haare ab, um sich zu entstellen und von dem für sie ausgesuchten Verlobten abgelehnt zu werden. 1598 zog sie sich als Büßerin zurück und lebte als Einsiedlerin nahe des heutigen Platzes Santa Bárbara, wo Johannes Baptist vom heiligsten SakramentDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23. aus dem Kloster der Mercedarier, das damals auch am Platz Santa Bárbara lag, ihr geistlicher Leiter war. Maria Anna widmete ihr Leben dem Gebet und der Buße sowie dem Dienst an den Armen und Bedürftigen, hatte übernatürliche Erscheinungen und das Vermögen, Wunder zu wirken; so sorgte ihre Fürbitte für Regen bei der schweren Dürre im Jahr 1613. Ihr Ruf breitete sich schnell in der Stadt aus. 1613 trat sie selbst als Tertiarin in den Mercedarierorden ein und hielt ihre Erfahrungen nun schriftlich fest, so die Visionen, die sie über Jesus Christus und Maria hatte und die Erlebnisse ihrer mystischen Ekstasen.

Im 1609 eröffneten Mercedarierkloster in Madrid wird das Andenken an Maria Anna Navarro am 17. jedes Monats mit einer Messe begangen.

Maria Anna wurde unter großer Anteilnahme des Volkes bestattet, auch König Philipp IV. war ihr Verehrer, noch im Jahr ihres Todes wurde der Seligsprechungsprozess eingeleitet. 1627 wurde ihr Grab geöffnet und ihr Körper unverwest und angenehmen Duft ausströmend gefunden; in den Jahren 1731, 1924 und 1965 wurde dies jeweils bestätigt. Ihr unverwester Körper ruht nach Aufgabe des alten Mercedarierklosters nun in der Kirche des heutigen Mercedarierklosters.

Kanonisation: Maria Anna wurde am 18. Januar 1782 durch Papst Pius VI. seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 06.06.2016

Quellen:
• https://es.wikipedia.org/wiki/Mariana_de_Jes%C3%BAs_(beata)

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.