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Ökumenisches Heiligenlexikon

María Dolores Rodríguez Sopeña

Gedenktag katholisch: 10. Januar
Fest im Katechetischen Institut Dolores Sopeña
nicht gebotener Gedenktag in den Bistümern Bilbao, Almería, Madrid und Toledo

Name bedeutet: M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
D: die Schmerzen (Jesu) (latein.)

Gründerin
* 30. Dezember 1848 in Vélez-Rubio bei Almería in Spanien
† 10. Januar 1918 in Madrid in Spanien


Kirche und Kloster in Vélez-Rubio, bis 1837 der Franziskaner, dann ungenutzt, seit Ende des 19. Jahrhunderts von == Claretiner Nonnen. Nach der Geburt ihrer Tochter stifteten die Eltern 1849 in der Kirche ein Kapelle mit Altar, dessen Christus-Statue aber verloren ging
Kirche und Kloster in Vélez-Rubio, bis 1837 der Franziskaner, dann ungenutzt, seit Ende des 19. Jahrhunderts von == Claretiner Nonnen. Nach der Geburt ihrer Tochter stifteten die Eltern 1849 in der Kirche ein Kapelle mit Altar, dessen Christus-Statue aber verloren ging

Maria Dolores Rodríguez Sopeña war das vierte von sieben Kindern des Richters Tomás Rodríguez Sopeña und der Nicolasa Ortega Salomón. In ihrer Jugend lebte die Familie in Almería; dort erkannte sie - nachdem sie einem Leprakranken begegnet war und zwei ihrer Schwestern an Typhus erkrankten und sie diese pflegte - dass nicht Geselligkeit, sondern Nächstenliebe wichtig ist. Als ihr Vater nach Puerto Rico versetzt wurde, zog die Familie nach Madrid; dort gab sie Religionsunterricht im Frauengefängnis, in einem Krankenhaus und in Sonntagsschulen. Als auch die Familie nach Puerto Rico ging, gründete sie dort die Töchter Marias und Sonntagsschulen für arme Menschen. Nachdem der Vater nach Santiago de Cuba versetzt wurde, besuchte sie dort die Kranken Lazarett und baute mit Hilfe einiger Mitarbeiter Ausbildungszentren in drei armen Stadtteilen von Schwarzen und Mestizen auf. Als ihre Mutter starb, kehrte die Familie 1877 nach Madrid zurück.

Auch in Madrid gründete Maria nun Ausbildungszentren in armen Stadtvierteln und 1892 eine Vereinigung für Laienapostolat, die sich heute Laienbewegung Sopeña nennt. Um dem AntiKlerikalismusEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien. der Arbeiter entgegenzutreten, errichtete sie auch für diese Bildungsanstalten; diese wurden ab 1896 auf ganz Spanien ausgeweitet, vor allem in den industrialisierten Städten. 1901 gründete Maria das katechetische Institut, das heute ihren Namen trägt: Obra Social y Cultural Sopeña (OSCUS), Kultur- und Sozialwerk Sopeña. 1914 wurde ein solches Institut auch in Italien eröffnet, ab 1917 wirkten Katecheten auch in Amerika, v. a. in Chile. 1915 wurde ihr vom König der Orden Alfonso XII. verliehen.

Marias aus den drei Zweigen katechetisches Institut Dolores Sopeña, Laienbewegung Sopeña und Kultur- und Sozialwerk Sopeña bestehendes Werk ist heute in Spanien, Italien, Argentinien, Kolumbien, auf Kuba, in Chile, Ecuador und Méxiko tätig.

Kanonisation: María Dolores Rodríguez Sopeña wurde am 23. März 2003 durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 20.07.2016

Quellen:
• https://es.wikipedia.org/wiki/Mar%C3%ADa_Dolores_Rodr%C3%ADguez_Sope%C3%B1a

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.