Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria Luisa Angelika Prosperi

italienischer Name: Maria Luisa Angelica
Taufname: Gertrude

Gedenktag katholisch: 12. September

Name bedeutet: M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
L: berühmte Kämpferin (althochdt.)
A: die Engelhafte (griech. - latein.)

Mystikerin, Äbtissin in Trevi
* 19. August 1799 in Fogliano bei Cascia in Italien
12. September 1847 in Trevi bei Perugia in Italien


Maria Luisa Angelika Prosperi
Maria Luisa Angelika Prosperi

Gertrude Prosperi, Tochter einer wohlhabende Familie, trat 1820 in Trevi mit dem Ordensnamen Maria Luisa Angelika in das Kloster Santa Lucia der Benediktinerinnen ein, das - nach der Unterdrückung durch Napoleon - kurz zuvor wieder eröffnet wurde. Sie auferlegte sich sehr strenge Bußpraktiken, erlebte die Leiden Jesu Christi - Geißelung, Dornenkrönung, Schläge - und erhielt auch seine Wundmale. Ihr geistliche Leiter war Pater Cadolini, der Bischof von Spoleto. 1837 wurde Mutter Maria Luisa Angelika zur Äbtissin ihres Klosters gewählt. Sie beförderte die Einhaltung der Regel und die Anbetung der EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23.. Eines Tages erschien ihr Christus in Gestalt eines Pilgers.

Maria Luisa Angelika Prosperi wurde in der Kirche ihres Klosters Santa Lucia in Trevi bestattet. Viele ihrer Briefe sind erhalten. Ihr Beichtvater, der Jesuit Fr. Paterniani, verfasste 1870 ihre Lebensgeschichte.

Kanonisation: Maria Luisa Angelika Prosperi wurde am 12. November 2012 durch Kardinal Angelo Amato, dem Präfekten der Kongregation für die Heiligsprechung, im Auftrag von Papst Benedikt XVI. in der Kathedrale in Spoleto seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 04.01.2023

Quellen:
• http://www.santiebeati.it/dettaglio/95646 - abgerufen am 3.1.2022
• http://www.katolsk.no/biografier/historisk/prosperi - abgerufen am 3.1.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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