Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria von Jesus Borret

französischer Name: Marie de Jesus
auch: von Toulouse

Gedenktag katholisch: 2. September

Name bedeutet: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)

Priorin in Toulouse
* in Toulouse in Frankreich
2. September 1616 daselbst


Maria, Tochter des angesehenen Beamten Anton Guibert und seiner Frau Aloysia, kam nach langer Kinderlosigkeit der Eltern zur Welt, nachdem diese eine Wallfahrt zu Marias Gnadenbild in der damaligen Kapelle in Bruguieres bei Toulouse unternommen hatten. Sie wurde dann mit Arnold Borret, Rat im Parlament von Toulouse, verheiratet. Mit diesem zog sie später nach Castres bei Albi. Als dort Teurung und Pest ausgebrochen waren, wurde sie den Armen und Unglücklichen eine Trösterin und Helferin, spendete dem Hospital und kümmerte sich, dass die Kranken auch geistlich gepflegt werden - auch um dem sich ausbreitenden Protestantismus Paroli zu bieten. Noch zu Lebzeiten trat sie in Toulouse - ohne sich von ihrem Mann zu trennen - dem Dritten Orden der Dominikaner bei. Vier andere vornehme Frauen schlossen sich ihr an und unterstellten sich ihrer Leitung. Maria gab sich nun ganz Werken der Nächstenliebe hin, kümmerte sich v. a. um Gefangene, gründete eine Schwesterschaft zur Hilfe für Prostitutierte und eröffnete in Toulouse für diese ein Maria Magdalena geweihtes Haus. Zudem unterstützte sie die Gründung eines Klosters der Ursulinen, einer Niederlassung der Väter der christlichen Lehre und des Katharina von Siena geweihten Dominikanerinnenklosters in Toulouse. In dieses Kloster trat sie dann 1605 nach vierzehnjähriger kinderloser Ehe mit Erlaubnis ihres Mannes selbst ein und wurde dort zweimal Priorin.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 09.11.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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