Ökumenisches Heiligenlexikon

Markus Maffei von Marcianise

italienischer Name: Marco,
Taufname: Vincentius - Vincenzo

Gedenktag katholisch: 15. März

Name bedeutet: dem (römischen) Kriegsgott Mars geweiht (latein.)

Klostergründer, Ordensprovinzial
* 1542 in Marcianise bei Caserta in Italien
15. März 1616 in Neapel in Italien


Vincentius, Sohn der einfachen Eltern Giosino Maffei und Dominica geb. Cipolla, trat 1559 im Kloster an San Domenico Maggiore in Neapel in den Dominikanerorden ein, wo er eine Zeit lang Bruder Seraphin, dann aber Markus genannt wurde. Er studierte in Bologna und wirkte dann als Lehrer, Novizenmeister und Vorsteher. Herausragend war seine strenge Befolgung der Ordensregel. 1583 gründete er deshalb einen neuen Ordenszweig strengerer Zucht und bekam dafür die neue Kirche Santa Maria della Sanità in Neapel; schon 1589 gehörten 85 Brüder und Novizen der Kongregation an. Auch in seinem Mutterkloster führte er nun - gegen Widerstände - Reformen durch, 1995 wurde er Ordensprovinzial, 1596 nahm er in Valencia am Generalkapitel teil.

Kirche Santa Maria della Sanità in Neapel
Kirche Santa Maria della Sanità in Neapel

Als Markus den Tod in der Gestalt einer schweren und schmerzlichen Krankheit nahen sah, begab er sich in die Kirche Santa Maria della Sanità, um der EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23. nahe zu sein.

Nach Markus' Tod ereigneten sich mehrere Wunder durch Berührung seiner Kleider oder der Erde aus seinem Grab; nach einem Monat wurden seine Gebeine in die Kirche Santa Maria della Sanità übertragen. Der Seligsprechungsprozeß wurde eingeleitet, die Kanonisierung aber vom Vatikan abgelehnt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 24.05.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• http://www.treccani.it/enciclopedia/marco-maffei_%28Dizionario-Biografico%29 - abgerufen am 20.05.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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