Ökumenisches Heiligenlexikon

Maron von Beit-Marun

auch: Maro

Gedenktag katholisch: 9. Februar

Gedenktag orthodox: 14. Februar

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Einsiedler, Abt in Beit-Marun
* in Syrien
um 435 bei Kyrrhos, heute Ruinen bei A'zaz in Syrien


Maron lebte um 370 als Einsiedler am Fluss Orontes in Beit-Marun in der Gegend von Kyrrhos auf einem Berg, auf dem zuvor ein heidnischer Tempel stand, in dessen Überresten er wohnte. Aus seiner Einsiedelei wuchs ein Kloster, weitere Klöster gründete er in der Gegend von Apamea - dem heutigen Qualaat Al Madiq und in Palmyra bei Homs. Maron hatte ob seines Vorbildes an Enthaltsamkeit und beständiger Gebetsübung eine große Menge von Schülern, darunter == Jakob den Einsiedler und Domnina von Syrien. Sein Kloster nahm eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Monophysitismus ein.

Eine prächtige Kirche wurde Maron zu Ehren in seinem Kloster Beit-Marun in der Gegend von Kyrrhos erbaut, es wurde Anfang des 7. Jahrhunderts von den Arabern zerstört. Die Maronitische Kirche führt sich zurück auf Maron und den nach ihm genannten Johannes Maron, der diese Kirche organisierte und ebenfalls den Monophysitismus ablehnte, aber Anhänger des Monotheletismus war; deshalb wurde er - erfolglos - von der Reichskirche bekämpft, die Maroniten konnten ihre eigenständigkeit behalten. Seit 1181 steht die Maronitische Kirche in formeller Union mit der römisch-katholischen Kirche.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 12.08.2020

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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