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Ökumenisches Heiligenlexikon

Maurilius von Rouen

französischer Name: Maurille

Gedenktag katholisch: 9. August

Name bedeutet: der Maure (Mohr) (latein.)

Ordensmann, Erzbischof von Rouen
* um 990 in der Gegend um Rouen in Frankreich
† 9. August 1067 in Rouen in Frankreich


Maurilius stammte aus adliger Familie, er wurde in Reims und Lüttich ausgebildet. Wohl um 1023 wurde er Domscholastiker in Halberstadt. Wohl 1030 trat er ins Kloster Fécamp ein. wohl 1045 wurde er Abt im Kloster S. Maria in Florenz; weil die Ordensmänner des Konvents Widerstand leisteten, musste er nach Fécamp zurückkehren. 1055 wurde er Erzbischof von Rouen, gefördert von Wilhelm dem Eroberer. Maurilius stand in Opposition zu Berengar von Tours. Er hielt mehrere ReformsynodenSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. ab.

Maurilius wurde in der Kathedrale in Rouen bestattet.

  Briefe von Maurilius und seine Lebensgeschichte gibt es online zu lesen in den Documenta Catholica Omnia.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 00.00.2014

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 6., Herder, Freiburg im Breisgau 1997

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.