Ökumenisches Heiligenlexikon

Maxellendis

französischer Name: Maxellende
auch: Maxellinde

Gedenktag katholisch: 13. November

Name bedeutet: die mit großem Lindenholz-Schild (althochdt.)

Jungfrau, Märtyrerin
* um 650 in Caudry bei Cambrai in Frankreich
13. November 670 daselbst


Maxellendis, Tochter des reichen Landbesitzers Huinlinus / Humlinus und der Almetrudis, sollte Harduin von Arméval heiraten, aber sie versteckte sich, um dem zu entkommen. Harduin stellte ihr nach, fand sie und tötete sie mit seinem Messer durch Stiche in die Brust.

Maxellendis' Mörder wurde daraufhin mit Blindheit geschlagen, die Märtyrerin zunächst im nahen St-Souplet bestattet. Als nach drei Jahren die Übertragung der Gebeine von Maxellendis stattfand, erhielt er wundersamer Weise sein Augenlicht wieder. Er bekannte dann Bischof Vindicianus von Cambrai sein Verbrechen und erhielt die Absolution. In der Maxellendis geweihten Kirche in Caudry werden ihre Reliquien bewahrt; ein Knochen ihres Hauptes und die Mordwaffe kamen nach Cambrai. Zum tausendjährigen Jubiläum des Martyriums entstand Maxellendis zu Ehren eine Bruderschaft, die von Papst Clemens X. mit Ablässen begnadigt wurde.

Patronin gegen Augenkrankheiten





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 13.06.2020

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Maxellende_de_Caudry

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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