Ökumenisches Heiligenlexikon

Gobron und Gefährten

georgisch: გობრონი
auch: Michael, georgisch: Mikel - მიქელ

Gedenktag orthodox: 17. November

Name bedeutet: G: der Mutige (arabisch)
M: Wer ist wie Gott? (hebr.)

Fürst, Märtyrer
914 in der Festung Queli, heute Kol Kalesi bei Akballı nahe Ardahan in der Türkei


Gobron, auch Michael genannt, war Fürst in Südgeorgien. Nachdem sie zuvor Armenien verwüstest und dessen König gepfählt hatten, kamen die Araber, geführt von Abul-Kasim, nach Südgeorgien und belagerten die Festung Queli - die heutige Kol Kalesi bei Akballı nahe Ardahan -, die von einer Gruppe von 134 Mann unter dem Kommando von Gobron verteidigt wurde. Am Ende einer langen Belagerung gelang es den Arabern, die Festung zu erobern und die Gefangenen vor Abul-Kasim zu schleppen, der ihnen anbot, zum Islam überzutreten und so ihr Leben zu retten. 134 Männer antworteten ablehnend auf das Angebot. Auch Gobron wurde von Abul-Kasim vor diese Alternative gestellt; um ihn zu erschrecken, ließ er dabei vor seinen Augen alle seine Freunde enthaupten. Gobron bot dem Araber an, ihm Dienste zu leisten, lehnte aber auch den Übertritt zum Islam ab. Deshalb wurden ihm zwei schwache Schwerthiebe versetzt, in der Hoffnung, Gobron werde sich aus Furcht bekehren, aber dieser tauchte einen Finger in sein eigenes Blut und zeichnete sich damit das Zeichen des Kreuzes Christi auf die Stirn. Nun erschlugen ihn die Araber. Die Leichname der getöteten Georgier wurden in drei gemeinsamen Gräbern beigesetzt.

Das Werk Das Martyrium des heiligen Gobroni wurde von dem Zeitgenossen Bischof Stephan Mtbewari auf Geheiß des Großherzogs Aschot Kuchi ungefähr zwischen 914 und 918 geschrieben.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 30.01.2016

Quellen:
• Bibliotheca sanctorum orientalium. Gir - Z: Vol II., Roma, Città Nuova, 1999. Dank an C.S., Brief vom 20. April 2013
• http://www.behindthename.com/name/gobroni/submitted

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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