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Ökumenisches Heiligenlexikon

Michael Weiße

Gedenktag evangelisch: 19. März

Name bedeutet: Wer ist wie Gott? (hebr.)

Ordensmann, Priester, Pfarrer, Dichter
* um 1488 in Neiße in Schlesien, heute Nysa in Polen
† 19. März 1534 in Landskron, heute Lanškroun in Tschechien


Michael Weiße studierte in Krakau und wurde Franziskaner in Breslau / Wrocław. 1518 floh er aus dem Kloster und ging zu den böhmischen Brüdern. 1522 wurde er Vorsteher der Gemeinde in Landskron - dem heutigen Lanškroun - in Böhmen, 1531 dort als Priester eingesetzt. Er besuchte mehrmals Martin Luther. 1531 gab er das Gesangbuch der Böhmischen Brüder heraus, das mit 157 Liedern das umfangreichste Gesangbuch der Reformation war. Die meisten dieser Lieder hatte Weiße selbst gedichtet, bearbeitet oder aus dem Lateinischen und Tschechischen übertragen. Er starb - nach einer Festtafel ebenso wie der Gastgeber und der ebenfalls geladene katholische Priester des Ortes - an einer Lebensmittelvergiftung.

Das Evangelische Gesangbuch enthält heute acht von Weiße getextete Lieder, darunter Gelobt sei Gott im höchsten Thron (EG 103) und Der Tag bricht an und zeiget sich (EG 438). Das katholische Gotteslob hat zwei Weiße-Lieder (GL 181 und 218)

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 22.11.2014
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen: