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Ökumenisches Heiligenlexikon

Paulus IV. von Konstantinopel

auch: der Jüngere

Gedenktag orthodox: 30. August

Name bedeutet: der Kleine (latein.)

Patriarch von Konstantinopel
* in Salamis, heute Ruinen bei Famagusta (?) auf Zypern
† im Dezember 784 in Konstantinopel, heute Ístanbul in der Türkei


Paulus war Lektor in Konstantinopel und wurde 780 - der Überlieferung nach gegen seinen Willen - Patriarch. Bei seiner Weihe unterzeichnete er auf Druck von Kaiser Leo IV. eine Erklärung, keine Ikonen zu verehren. Nach dem Tod des Kaisers noch im selben Jahr gab Paulus 784 sein Amt auf und ging ins Phloros-Kloster in Konstantinopel. Die Regentin für Leos kleinen Sohn, Eirene, ließ ihn dort nach seiner Meinung zur Ikonenverehrung befragen; er antwortete: Wenn man kein ökumenisches Konzil versammelt und wenn man nicht den Irrtum berichtigt, der unter euch ist (also die Ablehnung der Ikonen), gibt es für euch kein Heil.

Paulus' Nachfolger Tarasius konnnte 787 beim 2. Konzil in Nicäa die Ikonenverehrung tatsächlich durchsetzen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 01.01.2019

Quellen:
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz † (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XV, Herzberg 1999

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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