Ökumenisches Heiligenlexikon

Pipio

französischer Name: Pipe
auch: Pipia

Gedenktag katholisch: 7. Oktober
Übertragung der Gebeine nach Beaune: 4. Juni

Name bedeutet: ?

Diakon
um 325 in Sens in Frankreich


Pipio war der unhistorischen volkstümlichen Legende zufolge Schäfer, dem beim Hüten der Schafe ständig das Bild von Jesus Christus, dem guten Hirten, vor Augen stand. Nach dem Tod seiner Eltern gab er demnach sein Vermögen an Arme und ging für theologische Studien nach Orléans, wo er mit == Maturinus befreundet war und wie dieser durch Polykarp von Sens geweiht wurde. Beide wirkten dann als Glaubensboten und unternahmen auch eine Pilgerfahrt nach Rom. Als er im Alter krank wurde, schickte Gott ihm einen Engel, der ihn tröstete und stärkte.

Pipio starb zufolge in Sens und wurde in der dort von ihm erbauten Kirche bestattet. 1462 wurden seine Gebeine erhoben und in die Krypta der Kirche Saint-Martin nach Beaune-la-Rolande bei Orléans übertragen, eine weitere Erhebung erfolgte am 28. Oktober 1653.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 07.12.2020

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Beaune-la-Rolande

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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