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Ökumenisches Heiligenlexikon

Placidus und Gefährten

Gedenktag katholisch: 5. Oktober

Name bedeutet: der Sanfte / der Gütige (latein.)

Mönche, Märtyrer
† um 541 in Messina


Placidus - fälschlich traditionell identifiziert mit Placidus von Subiaco - war Mönch im Johannes dem Täufer geweihten Kloster in Messina. Dieses wurde der Überlieferung zufolge von Piraten - das können Sarazenen oder Goten gewesen sein - unter dem Anführer Manucha überfallen und in Brand gesteckt; nachdem der sieben Tage währende Versuch, die Mönche zum Abfall vom Glauben zu bewegen, scheiterte, wurden alle Mönche alle getötet, neben Placidus seine leiblichen Brüder Eutychius und Victorinus, seine Schwester Flavia, die bei ihm zu Besuch war, außerdem Donatus und zweiunddreißig weitere.

In den Jahren 669 und 889 wurde das Kloster ebenfalls mehrfach überfallen und zerstört. Eine erste Auffindung der Gebeine fand der Überlieferung zufolge schon 1276 statt, diese wurden aber wieder vergessen und erst 1559 endgültig aufgefunden. Papst Sixtus V. gestattete 1590 die Feier eines Festes zur Auffindung dieser Reliquien.

Da die Reliquien ohne Aufschrift waren, ist die Echtheit fraglich. Die spät enstandene Legende hat keinen historischen Wert. Vorgeschlagen wurde auch die Identifizierung mit Eutychius von Heraclea und seinen Gefährten.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 08.02.2017

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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