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Ökumenisches Heiligenlexikon

Regina von Burgund

Gedenktag katholisch: 7. September
Erhebung der Gebeine: 17. März
Übertragung der Gebeine nach Flavigny: 22. März
Niederlegung der Gebeine in Flavigny: 31. März
Erhebung der Gebeine: 13. Juli

Name bedeutet: die Königin (latein.)

Märtyrerin
* in Alesia 1, heute Alise-Sainte-Reine in Frankreich
† um 300 (?) daselbst


Francisco Pacheco (Sanlucar de Barrameda): Regina, 1604, im Musée Goya in Castres im Département Tarn in Frankreich
Francisco Pacheco (Sanlucar de Barrameda): Regina, 1604, im Musée Goya in Castres im Département Tarn

Regina wurde der Legende zufoge in den Verfolgungen unter Kaiser Maximianus Herkulis gefangen genommen, weil sie Christin war. Im Kerker ist ihr demnach das Kreuz Christi erschienen - von der Erde bis zum Himmel reichend - und eine Taube darauf verhieß ihr die himmlische Märtyrerkrone. Ihr eigener heidnischer Vater veranlasste das Todesurteil, die Enthauptung.

Andere Überlieferung kennt Regina als Opfer der Wirren in der Völkerwanderung.

Das älteste Zeugnis für Regina ist eine Metallschale aus dem 4. Jahrhundert - wohl in der EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23.feier verwendet - mit einem Fisch und ihrem eingravierten Namen. Schon um 620 wurde Regina nachweislich verehrt, aufgrund vieler Wunder gab es große Wallfahrten zu ihrem Grab, über dem im 7. Jahrhundert eine Basilika gebaut wurde. Eine im 8. Jahrhundert verfasste Leidensgeschichte nimmt Margareta von Antiochien zum Vorbild. 866 wurden Reginas Reliquien ins 12 km entfernte Flavigny-sur-Ozerain überführt; dort entstand in karolingischer Zeit eine heute noch teilweise erhaltene Abtei; bis heute zeigt man dort ihre Ketten.

Wallfahrten nach Alise-Sainte-Reine zu einer heiligen Quelle, an der man ehedem eine heidnische Göttin verehrte, gibt es bis heute.

Attribute: Taube
Patronin der Zimmerleute; gegen Krätze, Räude und Geschlechtskrankheiten
Bauernregel: Ist Regine warm und wonnig, / bleibt das Wetter lange sonnig.

* Alesia war im Jahr 52 der geheimnisvolle Ort der letzten Schlacht der letzten freien Gallier unter Vercingetorix gegen die Römer.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 11.07.2016

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 8. Herder, Freiburg im Breisgau 1999

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.