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Ökumenisches Heiligenlexikon

Sabina von Mailand

auch: von Lodi

Gedenktag katholisch: 30. Januar

Name bedeutet: aus dem Stamm der Sabiner stammend (latein.)

Witwe, Wohltäterin
* um 264 in Mailand in Italien
† um 311 in Laus Pompeia, heute Lodi Vecchio bei Mailand in Italien


Sabina, Tochter der adeligen Familie Valerius, heiratete einen Mann aus der vornehmen Familie der Tresseni in Laus Pompeia. Nachdem sie verwitwet war, besuchte sie die in der Zeit der Verfolgungen unter Kaiser Maximian in Gefängnissen einsitzenden Christen, um ihnen Hilfe zu bringen und Trost zu spenden, zudem bestattete sie die Getöteten, darunter 304 in ihrem eigenen Haus Felix und Nabor. Nach dem Ende der Verfolgungen brachte sie deren Gebeine von Laus Pompeia nach Mailand, wo sie am 18. Mai 310 ankamen und in der Kappelle der Familie Valerius niedergelegt wurden; der Überlieferung zufolge waren sie in einem Fass verborgen und Sabina täuschte unterwegs die kontrollierenden Soldaten indem sie angab, dass Honig in dem Fass sei, was diese beim Blick in das Fass bestätigt fanden; der Ort heißt deshalb heute Melegnano. Sabina lebte dann mit Beten, Fasten und Nachtwachen bei den Gräbern der Märtyrer Felix und Nabor im Friedhof des == Cajus, wo sie auch starb.

Sabina wurde in der Nabor-Kirche in Mailand bestattet, dort wurden ihre Gebeine 1571 durch Erzbischof Karl Borromäus unversehrt aufgefunden. 1798 wurden die Reliquien von Felix und Nabor und die von Sabina in die Kathedrale Sant' Ambrose überführt, wo Sabina eine eigene Kapelle geweiht ist.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 04.09.2017

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• http://www.santiebeati.it/dettaglio/91964

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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