Ökumenisches Heiligenlexikon

Solina

auch: Zeline
französischer Name: Solenne, Zelie
auch: von der Gascogne

Gedenktag katholisch: 17. Oktober
Niederlegung der Gebeine: 13. März in Poitiers: 16. Oktober

Name bedeutet: die Einzige (latein.)

Jungfrau, Märtyrerin
* in Niort im Poitou (?) in Frankreich
um 290 (?) in Chartres in Frankreich


Glasfenster in der Kirche Saint-Père-en-Vallée in Chartres
Glasfenster in der Kirche Saint-Père-en-Vallée in Chartres Foto: Crochet.david

Solina, Tochter vornehmer heidnischer Eltern, lernte der legendären Lebens- und Leidensgeschichte zufolge in ihrer Jugend das Christentum kennen und gelobte Jungfräulichkeit. Weil ihre Eltern sie verehelichen wollten, floh sie nach Chartres, wo sie in einem Maria geweihten klösterlichen Haus wohnte. In der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian wurde sie unter dem Präfekten Quirinus vor seinen Richterstuhl geführt, bekannte sich als Christin, widerstand Schmeicheleien und Drohungen und wurde ins Gefängnis geworfen, dann zum Tod verurteilt und enthauptet.

Christen begruben Solina an der Stelle der späteren Abtei Saint-Père-en-Vallée in Chartres. An ihrem Grab ereigneten sich durch ihre Fürsprache viele Wunder. Später wurden ihre Gebeine in einen vergoldeten Schrein gelegt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 12.12.2021

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• http://www.saint-dicton.com/1017.html

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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