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Ökumenisches Heiligenlexikon

Titus Maria Horten

Gedenktag katholisch: 25. Januar

Name bedeutet: die Wildtaube (latein.)

Ordensmann, Priester
* 9. August 1882 in Elberfeld, heute Stadtteil von Wuppertal in Nordrhein-Westfalen
† 25. Januar 1936 in Oldenburg in Niedersachsen


Anton Hubert Horten, Sohn eines vermögenden Juristen, legte 1902 sein Abitur ab und studierte anschließend Literaturwissenschaften. 1909 trat er in den Dominikanerorden ein und nahm den Ordensnamen Titus an. 1910 begann er sein Studium im damaligen Dominikanerkloster in Düsseldorf, das er ab 1913 in Rom im Angelicum fortsetzte; dort wurde er 1915 zum Priester geweiht. 1917 kam er ins Kloster nach Vechta. Dort wirkte er als Lehrer, Prokurator des Konvents, Spiritual, Missionsprokurator der Ordensprovinz Teutonia und er leitete den Albertus-Magnus-Verlag. Für viele war ein ein gefragter Beichtvater und stand im Ruf der Heiligkeit. 1927 wurde er Prior des Konvents in Vechta, er übte das Amt trotz lebensgefährlicher Krankheit sechs Jahre lang aus. Im Mai 1935 wurde er von den Nationalsozialisten unter der Beschuldigung eines Devisenvergehens verhaftet, im November verurteilt. Noch vor der Berufungsverhandlung starb er - durch die Haft gesundheitlich geschwächt - im Gefängnis in Oldenburg.

1954 wurden Titus Maria Hortens Gebeine in die Dominikanerkirche in Vechta-Füchtel übertragen.

Kanonisation: Das Seligsprechungsverfahren wurde 1948 eingeleitet; 2004 wurde von der Kongregation für Selig- und Heiligsprechungsverfahren der heroische Tugendgrad festgestellt.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 14.04.2018

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Dr. med. Reinhard Spyra aus 76694 Forst, E-Mail vom 10. April 2006

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.