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Ökumenisches Heiligenlexikon

Vicelin (Vizelin) von Oldenburg

Gedenktag katholisch: 12. Dezember
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Hamburg
nicht gebotener Gedenktag im Orden der Augustiner-Chorherren und -frauen: 11. Dezember

Gedenktag evangelisch: 12. Dezember

Name bedeutet: ?

Glaubensbote unter den Wenden, Bischof von Oldenburg
* um 1090 in Hameln (?) in Niedersachsen
† 12. Dezember 1154 in Neumünster in Schleswig-Holstein


Vicelin besuchte in Hameln und Paderborn die Schule, war 1118 Scholastikus in Bremen, studierte 1122/1123 in Laon in Frankreich und wurde 1126 in Magdeburg von Norbert von Xanten zum Priester geweiht und von Bischof Adalbero von Bremen mit der Mission unter den WendenDie Wenden sind die Westslawen, die vom 7. Jahrhundert an große Teile Nord- und Ostdeutschlands bewohnten. Höhepunkt ihrer Geschichte war die Staatsbildung der Abodriten im heutigen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg im 11. Jahrhundert. Sie kämpften gegen Dänen und Deutsche um die Vorherrschaft im südlichen Ostseeraum. Durch die fränkische Kolonisation des Ostens ab dem 11. Jahrhundert verloren sie ihre Herrschaft und es kam zur Verschmelzung mit den zugewanderten deutschen Siedlern. in Holstein beauftragt, der aber kein Erfolg beschieden war. Er gründete dabei das Augustiner-Chorherren-Stift in Neumünster und in Segeberg; in beiden Stiften wirkte er als Propst.

Die nach 1150 auf Oldenburger Land von Vicelin gegründete Kirche in Bosau am Großen Plöner See
Die nach 1150 auf Oldenburger Land von Vicelin gegründete Kirche in Bosau am Großen Plöner See

1149 wurde Vicelin von Erzbischof Hartwig I. von Bremen-Hamburg zum Bischof von Oldenburg in Holstein geweiht; Herzog Heinrich der Löwe, der nicht eingebunden wurde, beanspruchte aber das Recht der Investitur und sperrte Vicelin deshalb die Einkünfte, deshalb musste Vicelin seinem Kloster in Neumünster residieren; erst als er 1150 förmlich um die Investitur bat, wurde sein Amt anerkannt. Die beiden letzten Jahre vor seinem Tod war er durch einen Schlaganfall gelähmt.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 27.11.2014
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 10. Herder, Freiburg im Breisgau 2001