Ökumenisches Heiligenlexikon

Viridiana

italienischer Name: Verdiana
auch: Veridiana

Gedenktag katholisch: 1. Februar

Name bedeutet: die Grüne (latein.)

Reklusin
* 1182 in Castelfiorentino bei Florenz
1. Februar 1242 (?) daselbst


Statue, 16. Jahrhundert, in der Klosterkirche San Vivaldo bei Montaione
Statue, 16. Jahrhundert, in der Klosterkirche San Vivaldo bei Montaione

Viridiana, Tochter der verarmten Adelsfamilie der Attavanti,, wurde in ihrer Jugend als Haushälterin zu einem wohlhabenden Verwandten gegeben, wollte sich aber einem Leben der Armut und der Nächstenliebe widmen. 1221 besuchte Franziskus von Assisi sie und nahm sie in seinen dritten Orden auf. Sie unternahm dann eine Wallfahrt nach Santiago de Compostela; nach ihrer Rückkehr erbauten fromme Menschen ihr eine Zelle - an deren Stelle heute das Sanktuarium Santa Verdiana steht - nahe dem damaligen Kloster an der Franziskanerkirche, in der sie dann 34 Jahre lang als Reklusin lebte.

Die Überlieferung erzählt, dass bei Viridianas Tod die Kirchenglocken der Stadt alle zusammen von selbst läuteten. An der Stelle von Viridianas Zelle in Castelfiorentino wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts das Sanktuarium Santa Verdiana erbaut.

Sanktuarium Santa Verdiana in Castelfiorentino
Sanktuarium Santa Verdiana in Castelfiorentino

Kanonisation: Viridianas Verehrung wurde 1533 von Papst Clemens VII. genehmigt.

Liegefigur im Sanktuarium Santa Verdiana in Castelfiorentino
Liegefigur im Sanktuarium Santa Verdiana in Castelfiorentino




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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 26.10.2022

Quellen:
• https://it.wikipedia.org/wiki/Santa_Verdiana - abgerufen am 20.10.2022
• http://www.santiebeati.it/dettaglio/39250 - abgerufen am 20.10.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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