Ökumenisches Heiligenlexikon

Wigbert von Gorze

auch: von Darnau
auch: Wicbertus
französischer Name: Guibert

Gedenktag katholisch: 23. Mai
Erhebung der Gebeine: 23. September

Name bedeutet: der im Kampf Glänzende (althochdt.)

Mönch, Klostergründer
* um 892 in Belgien
23. Mai 962 in Gorze in Lothringen in Frankreich


Wigbert stammte aus angesehener Familie und war Ritter. Er gab den Militärdienast auf, zog sich als Einsiedler auf von seinem Vater geerbten Familienbesitz zurück und stiftete dort 936 mit Unterstützung von Kaiser Otto I., „dem Großen” das Kloster in Gembloux bei Charleroi. Später wurde er selbst Benediktinermönch im Kloster in Gorze und setzte dann den Mönch Herluin aus Gorze als Abt in Gembloux ein, der dort die Regel des Benediktinerordens einführte. Als 954 die Ungarn in Brabant einfielen, predigte Wigbert ihnen das Evangelium und erreichte einige Bekehrungen.

Nach Wigberts Tod überführten die Mönche aus Gembloux seinen Leichnam in ihr Kloster. 1099 wurden seine Gebeine erhoben und in einen Schrein gelegt, der in der Klosterkirche aufgestellt wurde.

Kanonisation: Wigbert wurde 1211 von Papst Innozenz III. heiliggesprochen.
Patron gegen Bräune





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 17.05.2020

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Guibert_de_Gembloux

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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