Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
Lesen Sie vorher bitte unsere Erläuterungen auf der Seite Warum Werbung und wie sie funktioniert.


 


Ökumenisches Heiligenlexikon

Wulflaik

französischer Name: Walfroy
auch: Wulfilaich, Wulphy, Vulfolaic

Gedenktag katholisch: 21. Oktober

Gedenktag orthodox: 17. November

Name bedeutet: ?

Säulensteher, Klostergründer
* in der Lombardei in Italien
† kurz vor 600 im heutigen St-Walfroy bei Margut in Frankreich


Wulflaik reiste zusammen mit Aredius aus dem Limousin als Verehrer von Martin nach Tours. In Yvois - dem heutigen Carignan - bekehrte er die Bevölkerung, die daraufhin ihre Statue der Dea Arduina, der Göttin der Ardennen, zerstörte. Auf dem nahen Berg gründete er dann eine Klosterzelle, lebte aber selbst nach dem Vorbild der Säulensteher wie Simeon Stylites auf einer Säule, um dort als Bußübung das rauhe Klima der Ardennen zu ertragen, bis Bischof Magnerich von Trier ihm dies verbot. Wulflaik verließ seine Säule, und erbaute eine Kirche zur Ehre von Martin an dem Ort, der heute nach ihm benannt ist.

Gregor von Tours stattete Wulflaik im Jahr 585 einen Besuch ab.

Wulflaik wurde in der von ihm erbauten Kirche bestattet. Seine Reliquien wurden 979 ins nahegelegene Carignan überführt. Nach ihm lebten weitere Einsiedler an seinem Ort, die Abtei wurde dem Kloster Orval - dem heutigen Villers-devant-Orval in Belgien - unterstellt. 1060 kamen Reliquien auch nach Rue im Département Somme.





DVD Heiligenlexikon als DVD oder USB-Stick als USB-Stick


Seite zum Ausdruck optimiert

Empfehlung an Freunde senden

Artikel kommentieren / Fehler melden

Suchen bei amazon: Bücher über Wulflaik

Wikipedia: Artikel über Wulflaik

Fragen? - unsere FAQs antworten!

Im Heiligenlexikon suchen

Impressum - Datenschutzerklärung

Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Eulalia
Habib von Nekresi
Maria von Rom


        Zum Schutz Ihrer Daten: mit 2 Klicks empfehlen!

Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 27.11.2014

Quellen:

• http://catholique-reims.cef.fr/st-walfroy.htm#walfroy
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 10. Herder, Freiburg im Breisgau 2001

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.