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Ökumenisches Heiligenlexikon

Einführung Verzeichnis der Übersichten

19. Februar

1. † am Freitag, dem 19. Februar 454, wurde in Neapel beigesetzt, der heilige Bischof Quodvultdeus, Was-Gott-will, Bischof von Karthago, der aus seiner Stadt mit dem ihm treuen Klerus vom arianischen Vandalen-König Geneserich vertrieben wurde, ausgesetzt aufs Mittelmeer in Schiffen ohne Segel und Ruder, die aber trotzdem Italien erreichten. Er ließ sich in Neapel nieder, lebte dort in beispielhafter Demut und Liebe, und ist dort auch entschlafen.

2. † am Montag, dem 19. Februar 507, richteten die heidnischen Wüstenstämme in Palästina, unter Führung eines gewissen Alamunduros, ein schreckliches Blutbad unter den Mönchen und den Christen überhaupt an. Heute wird dieser heiligen Märtyrer gedacht.

3. † am Sonntag, dem 19. Februar 680, entschlief in Mailand der heilige Bischof Mansuetus, der hart zu kämpfen hatte gegen die Irrlehre der Monotheleten, die 681 auf dem 6. Allgemeinen Konzil von Konstantinopel verurteilt wurde.

4. † am Mittwoch, dem 19. Februar 682, entschlief bei Benevent, der heilige Bischof Barbato, Bischof von Benevent, der als der Bekehrer der Langobarden und ihres Anführers zu Christus gilt. Er nahm 681 teil am 6. Allgemeinen Konzil von Konstantinopel.

5. † am Mittwoch, dem 19. Februar 884, entschlief im Kloster Vabres, der heilige Mönch George de Vabres, bei Rodez in der Aquitaine, auch genannt Saint Georges de Lodève. Er war Benediktiner in Conques, als die Normannen sein Kloster zerstörten. Eingeladen vom Graf von Toulouse, gründete er das Kloster Vabres und leitete es durch sein heiligmäßiges Vorbild.

6. † an einem 19. Februar um 970, entschlief in Bisiniano bei Cosenza in Kalabrien, der heilige Mönch Proclus, der ein außerordentlich begabter Theologe war und die Kunst des theologischen Gesprächs unter den Mönchen gelehrt hat.

7. † am Donnerstag, dem 19. Februar 1265, entschlief in Ter Kameren bei Brüssel, der heilige Bischof Bonifatius, gebürtiger Brüsseler, der nach seinen Studien in Paris die Priesterweihe empfing und Bischof von Lausanne wurde. Wegen seiner Offenheit im Bloßstellen böser Taten stark angefeindet, ging er, nach seinem Amtsverzicht, in seine Heimat zurück und diente den Zisterzienserinnen in Ter Kameren, indem er ein aszetisches Leben führte und lehrte.

8. † am Samstag, dem 19. Februar 1351, entschlief in Noto auf Sizilien, der selige Eremit Corrado Confalonieri de Piacenza aus dem Dritten Orden des heiligen Franziskus, der alles weltliche Geplänkel abgeschüttelt hatte, nachdem seine Frau bei den Klarissen eingetreten war, dann fast vierzig Jahre lang ein höchst anspruchsloses Leben, in beständigem Gebet unter Bußübungen, geführt hat, davon 36 als Krankenpfleger in Noto.

9. † am Sonntag, dem 19. Februar 1430, entschlief in Cordoba, der selige Priester Alvaro de Zamora aus dem Predigerorden, der besonders berühmt war wegen seiner Predigten und Betrachtungen über das Leiden Christi.

10. † am Freitag, dem 19. Februar 1468, entschlief in Mantua, die selige Jungfrau Elisabeth Picenardi, die im Ordensgewand der Servitinnen in ihrem eigenen Vaterhaus ein gottgeweihtes Leben führte, häufig die heilige Kommunion empfing, das Stundengebet betete, die Heilige Schrift meditierte, und eine besondere Marienverehrung pflegte.

11. † am Mittwoch, dem 19. Februar 1862, wurde in Kaiyang bei Mianyang in der Provinz Sichuan in China für Christus enthauptet, die heilige Jungfrau Lucia, Luqi Yi Zhenmei, Katechistin, die am Tag vorher verurteilt war und deren Gefährten sofort hingerichtet worden waren (18. Februar/10).
Siehe auch 9. Juli, 1/32

12. † am Montag, dem 19. Februar 1945, wurde im Konzentrationslager Dachau durch Krankheit zugrundegerichtet, der selige Ordensmann und Märtyrer Jozef Zaplata, Mitglied der Kleinen Brüder vom Heiligsten Herzen Jesu, der aus seinem Heimatland Polen von der Besatzungsmacht verschleppt ins Lager der Kirchenfeinde eingesperrt war.
Siehe auch 28. Mai, 14/105

Fribourg, Genf, Lausanne: Bonifatius von Lausanne: 6


aus dem MARTYROLOGIUM ROMANUM 2004 übersetzt und in vielen Teilen ergänzt
von † Klaus Martin Reichenbach, Priester der Erzdiözese Köln




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Autor: Klaus Martin Reichenbach - zuletzt aktualisiert am 00.00.2014
korrekt zitieren:
Klaus Martin Reichenbach: Artikel
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