Andreas Abellon
Gedenktag katholisch: 15. Mai
nicht gebotener Gedenktag im Dominikanerorden
Name bedeutet: der Mannhafte (griech.)
Als Jugendlicher hörte Andreas Predigten von Vinzenz Ferrer. Davon
begeistert, trat er sehr jung ins Dominikanerkloster in seiner
Heimatstadt ein, das als
Wallfahrtsort bekannt war. Er wurde Priester, dann zweimal Prior und vollendete den
Kreuzgang des Klosters. Im Auftrag des Ordensgenerals bemühte er sich um die Einführung der strengen Einhaltung der
Ordensregel in den südfranzösischen Klöstern; in den Konventen erreichte er zeitgenössischem Zeugnis zufolge mehr durch
seine Güte und das Beispiel seiner Tugend als durch ungeduldige Anordnungen
.
Einen Namen machte Andreas Abellon sich nicht nur als Künstler, der ein berühmter Buch-Illustrator wurde, sondern auch als bedeutender Prediger. Nach einem Studium der Freien Künste lehrte er Theologie in Montpellier, Paris und Avignon. Als 1415 in Aix-en-Provence die Pest ausbrach, pflegte er aufopferungsvoll die Kranken.
Kanonisation:
Der Kult wurde am 19. August 1902 durch Papst Leo XIII. genehmigt.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 01.05.2024
Quellen:
•
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches
Kirchenlexikon, Bd. XX, Nordhausen 2002
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb.
Aufl., Bd. 1. Herder, Freiburg im Breisgau 1993
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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