Benedikt Sinigardi von Arezzo
italienischer Name: Benedetto
Gedenktag katholisch: 31. August
Name bedeutet: der Gesegnete (latein.)
Benedikt aus der sehr einflussreichen Adelsfamilie von Sinigardo dei Sinigardi und Lisabetta dei Tarlati da Pietramala im
Palazzo Sinigardi hörte in seiner Heimatstadt
Franziskus von Assisi predigen und trat dann 1211 - oder 1214 - in
dessen Orden ein. 1216 wurde er Provinzial des Ordens in
Ancona, vier Jahre später wurde er in den Osten
gesandt. Er durchreiste Rumänien, Griechenland und die Türkei; im Auftrag von Papst Innozenz IV. arbeitete er in
Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - beim
Lateinischen Patriarchen. Dann zog er weiter über Syrien ins Heilige Land, wo er Leiter der dortigen Ordensprovinz wurde.
1237 kam Benedikt in sein Kloster - dasmals noch an der Stelle der
Eremo della Casella an der Anhöhe Poggio del Sole
- nach Arezzo zurück. Dort führte er den Gesang einer marianischen Antifon - eines
Kehrverses - ein; dazu sollte eine Glocke geläutet werden. Dieser Brauch wurde zur Grundlage des heutigen Angelusgebetes
.
Benedikt wurde in der Kirche seines Klosters in Arezzo bestattet.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 29.01.2026
Quellen:
• https://it.wikipedia.org/wiki/Benedetto_Sinigardi - abgerufen am 29.01.2026
• https://www.discoverarezzo.com/scopri-arezzo/le-chiese-di-arezzo/basilica-di-san-francesco - abgerufen am 29.01.2026
• https://digilander.libero.it/amifrancesco/sinigardi.html - abgerufen am 29.01.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.