Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria vom heiligen Joseph Alvarado Cardozo

spanischer Name: María de San José
Taufname: Laura Evangelista

1 Gedenktag katholisch: 2. April
nicht gebotener Gedenktag bei den Augustiner-Eremiten: 7. Mai

Name bedeutet:M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
L: die Lorbeergeschmückte oder: Frau aus Laurentum (latein.)

Ordensgründerin
* 25. April 1875 in Choroní bei Maracay in Venezuela
2. April 1967 in Maracay in Venezuela


Maria vom heiligen Joseph Alvarado Cardozo
Maria vom heiligen Joseph Alvarado Cardozo

Laura Evangelista, eine Tochter des Oberst Clemente Alvarado und der Margarita Cardozo, zog in jungen Jahren mit ihrer Familie nach Maracay, wo sie ihre Ausbildung abschloss. 1888 empfing sie die Erstkommunion, legte ihre ersten Gelübde ab und widmete sich dem Ordensleben. Sie bereitete dann Jungen und Mädchen auf deren Erstkommunion vor und arbeitete ehrenamtlich in Krankenhäusern. 1892 empfing sie das Skapulier, 1893 gründete sie zusammen mit dem Pater Justo Vicente López Aveledo die Sociedad de las Hijas de María, die Gesellschaft der Töchter Mariens, der sie beitrat, wobei sie ihre Gelübde erneuerte. 1897/98 begann sie als ehrenamtliche Krankenschwester im damaligen Hospital San José in Maracay, das Pater Justo Vicente gegründet hatte; 1899 übernahm Laura die Leitung und Verwaltung des Krankenhauses. 1901 wurde sie zusammen mit anderen freiwilligen Schwestern zur Augustiner-Hospitallerin geweiht und nahm den Ordensnamen Maria vom heiligen Joseph an. Ebenfalls 1901 gründete Pater López die Agustinas Recoletas del Sagrado Corazón de Jesús, die Augustiner-Rekollekten vom Heiligsten Herzen Jesu; die Kongregation unterstützte verlassene Mädchen und arme ältere Menschen und war das erste Ordensinstitut im Bundesstaat Aragua, das sich der Armenfürsorge widmete. Maria vom heiligen Joseph trat diesen 1903 bei und wurde deren Oberin. Sie wirkte in zahlreichen Gesundheitszentren in ganz Venezuela, darunter auch in neu eröffneten Krankenhäusern. Sie starb an einer Thrombose im Heim der Unbefleckten Empfängnis.

Am Todesort von Maria vom heiligen Joseph wurde 1995 das Sanktuarium de la Madre María de San José errichtet, in dieses wurde ihr Leichnam gebracht, der bei seiner Erhebung 1994 noch unversehrt war.

Kanonisation: Maria vom heiligen Joseph wurde am 7. Mai 1995 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 25.01.2026

Quellen:
• https://es.wikipedia.org/wiki/Mar%C3%ADa_de_San_Jos%C3%A9_Alvarado - abgerufen am 25.01.2026
• https://elsiglo.com.ve/legado-madre-maria-san-jose-sigue-vigente - abgerufen am 25.01.2026

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.