Gedenktag katholisch: 3. September
in Grasse: Übertragung der Gebeine: 17. Mai |
Abt in St. Honorat, Märtyrer
* um 630 in Blois
in Frankreich
† um 676 |
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Aigulf wurde 650 Benediktinermönch im
Kloster Fleury - dem heutigen Saint-Benoît-sur-Loire
-, reformierte um 671 das Kloster auf der Lérins-Insel St-Honorat,
indem er die Benediktinerregel einführte und wurde dort Abt. Um 673 holte
er die Gebeine von Benedikt
aus dem von den Langobarden verwüsteten Kloster Montecassino
nach Fleury. Weil die Mönche von St-Honorat Widerstand gegen die strenge
Bendiktinerregel leisteten, musste er mit 33 Anhängern in die Verbannung
auf die Insel Amatuna - die heutige Insel Caprera
- gehen, wo er von Seeräubern erschlagen wurde.
Aigulfs Reliquien wurden nach
Provins
gebracht und dort im 10. Jahrhundert von Erzbischof Seguin wiedergefunden.
Quellen:
• Erhard Gorys: Lexikon der Heiligen. dtv, München, 1997
• P. Ezechiel Britschgi: Name verpflichtet. Christiana, Stein am Rhein, 1985
• Otto Wimmer, Hartmann Melzer: Lexikon der Namen und Heiligen,
bearb. u. erg. von Josef Gelmi. Tyrolia, Innsbruck, 1988
• Friedrich-Wilhelm Bautz. In: Friedrich-Wilhelm Bautz (Hg.):
Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon, Bd. I, Hamm 1990
• http://www.santiebeati.it/dettaglio/68910