|
|
Cordula-Reliquiar
Cordula, von königlicher Abkunft, gilt als eine der 11.000 Gefährtinnen der Ursula von Köln. Sie hatte sich der Legende nach beim Herannahen der Hunnen im unteren Schiffsraum verborgen und war nicht entdeckt worden, verließ aber freiwillig ihr Versteck, um sich dem Martertod der anderen nicht zu entziehen und wurde nachträglich mit einem Pfeilschuss umgebracht.
Cordulas Name und Schicksal wurde Helmtrud von Neuenheerse in einer Vision offenbart; deren erste Überlieferung ist um 970 nachgewiesen. Eine weitere Vision hatte Hermann Joseph von Steinfeld, er sah drei verschiedene Märtyrerinnen dieses Namens.
Cordulas Gebeine kamen in die Johanniterkirche in Köln, 1278 wurden sie von Albertus Magnus erhoben. Nach der Säkularisation kamen sie nach Königswinter und Rimini; auch andere Kirchen sehen sich um Besitz von Cordulas Leib oder Kopf; in Osnabrück gibt es einen Prachtschrein für ihre Reliquien.
Cordula-Schrein von 1446/47, im Domschatz von Osnabrück
|
Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren
Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen
Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
|
||||||||||||||||||||