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Pietro Fioretti war Schuster. 1693 trat er als Laienbruder in den Kapuzinerorden ein, nahm den Ordensnamen Crispinus an und war in verschiedenen Klöstern als Koch und Gärtner, als Kranken- und Sammelbruder tätig. Seine Fröhlichkeit und Hilfsbereitschaft machte ihn beliebt, er wanderte als Religionslehrer umher und wurde ein geschätzter Ratgeber. Ab 1702 lebte er im Konvent in Viterbo, ab 1748 im Kloster S. Maria della Concezione in Rom. Er hatte Freude an Poesie, hat selbst mehrere Schriften verfasst und soll zahlreiche Wunder vollbracht haben.
Glassarkophag des Crispinus in der Kapuzinerkirche
in Viterbo 
1983 wurde sein Glassarg mit dem unversehrten Leichnam von der Kapuzinerkirche S. Maria della Concezione in Rom in die Kapuzinerkirche nach Viterbo überführt.
Kanonisation:
Crispinus wurde am 26. August 1806 von Papst Pius VII. seliggesprochen. Seine Heiligsprechung
war 1982 die erste Heiligsprechung durch Papst Johannes
Paul II. nach dem Antritt seines Pontifikats.
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