Gedenktag katholisch: 24. Oktober
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Köln
Name bedeutet: des Ebers Geißel (althochdt..)
Evergisilus war der Legende nach Schüler von Severinus
von Köln, der ihn zum Diakon geweiht habe. Er wurde um 590 als der fünfte der Bischöfe von
Köln Severinus' Nachfolger. Der Überlieferung
zufolge wurde er durch Staub aus dem Brunnen der Kirche Die Goldenen Heiligen
- die heutige Kirche St. Severin -
von Kopfschmerzen geheilt. Er baute in Birten
bei Xanten die Kapelle zu einer Basilika aus und übertrug die
Reliquien des Märtyrers == Mallosus dorthin.
Gregor von Tours berichtete, wie Everigisilus 590 in
Poitiers zusammen mit anderen Bischöfen aus dem
Frankenreich und aus Burgund Zwistigkeiten
in einem Nonnenkonvent regelte.
unbekannter Künstler: Evergisilus-Schrein in der Kirche St. Peter in
Köln 
Evergisilus starb wohl 593, der Überlieferung nach in seiner Heimatstadt, wo er von Räubern erschlagen wurde, weshalb er als Märtyrer gilt. Er wurde zunächst in Tongern begraben, 965 überführte Erzbischof Bruno I. seine Gebeine nach Köln in die Kirche St. Cäcilia; heute liegen sie in der Kirche St. Peter.
Gregor von Tours hat von Evergisilus berichtet. Erzbischof Brun hat 955 seine Gebeine nach Köln überführen lassen, sie ruhen in einem Schrein in der Kirche St. Peter; der Gedenktag ist der Tag dieser Übertragung.
Patron
der Glaser und Glasmaler
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